Was ist eine Customer Journey Map?

Die datenbasierte Customer Journey beschreibt als Begriff im Online Marketing die Reise und die einzelnen Schritte Ihres Kunden, die er unternimmt, bis er sich für den Kauf eines Produktes entscheidet. Und diese Journey wird im Rahmen einer Analyse visualisiert.

Die Analyse erfolgt dabei aus der Perspektive der Kundin/des Kunden. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, ist es einerseits wichtig, die tatsächliche Befriedigung von Bedürfnissen der Kundin/des Kunden bei der Lösung seiner Pain Points vor Augen zu haben. Andererseits wird zudem auch analysiert, wo sich die “richtigen” Kunden online aufhalten und wie sie im Rahmen der optimierten Customer Journey bestmöglich durch relevante, auf die Phasen abgestimmte Touchpoints überhaupt erreicht werden können.

Es werden mehrere Phasen – von der Awareness über Consideration, Evalution und Delight – durchlaufen, wobei der Kunde/die Kundin entlang der Journey entsprechend beeinflusst wird. Mit einer optimierten Journey kann es gelingen, dass aus “Strangers”, denen Ihr Produkt noch nicht bekannt ist und die mit Ihrem Produkt noch nicht in Kontakt gekommen sind, “Promoters” Ihrer Produkte werden.

Wie funktioniert der Digital Customer Journey Prozess?

Strategisch analysiert werden im Vorfeld die potenziellen Kundensegmente, also Ziel- und Bedarfsgruppen, auf die das Angebot abzielt, ehe für die praktische Nutzung innerhalb der geeigneten Touchpoints und Tools sogenannte „Audiences“ gebildet werden.

Besonders spannend ist dabei die Frage, wie Kunden auf ihrem Weg zum Kaufabschluss durch diverse Touchpoints „beeinflusst“ werden.

Die Antworten darauf hängen jeweils vom Einzelfall ab und können daher auch nicht verallgemeinert werden. Dass eine Customer Journey allerdings funktioniert, hängt im Wesentlichen davon ab, ob mit dem Produkt/Dienstleistung auch tatsächlich ein (veritables) Problem gelöst werden kann und dieses auch für die potenzielle Zielgruppe attraktiv genug ist.

“Besonders spannend ist dabei die Frage, wie Kunden auf ihrem Weg zum Kaufabschluss durch diverse Touchpoints 'beeinflusst' werden.”

Heidrun Knafl

PROJEKTMANAGERIN

Wofür ist eine datenbasierte Analyse von Online Marketingmaßnahmen gut?

Die Digitale Customer Journey wird “gemappt”: Das bedeutet, dass mittels Visualisierungen entscheidungskritische “Moments of Truth” – sogenannte Momente der Wahrheit – identifiziert werden, in denen sich Kundinnen und Kunden für oder gegen Handlungen entscheiden. Relevant sind bei der Optimierung der Customer Journey aber auch sogenannte Key Performance Indicators (KPIs) – also Leistungskennzahlen im Online Marketing, die im Marketing-Controlling dabei helfen, den Kosten-Nutzen-Faktor von Online Marketing Maßnahmen sukzessive zu optimieren.

Fazit

Durch die bessere Nachvollziehbarkeit der Customer Journey können Marketingstrategien besser auf die verschiedenen Touchpoints bzw. Online Marketing Kanäle (Facebook, Instagram, Google etc.) abgestimmt werden. So kann die Kundin/der Kunde effektiver durch die Kanäle bzw. Touchpoints zur gewünschten Handlung hingeführt werden.

Quellen

Beilharz, F. et al. (2020): Online Marketing Manager. Handbuch für die Praxis.
Brunner, M. (2019): Customer Journey 4.0: Wie Sie die Customer Journey Map erstellen und die Customer Experience verbessern.
Zinkann, R./ Mahadevan, M. (2018): Zukünftige Customer Journeys und deren Implikationen für die Unternehmenspraxis. Zitiert in: Bruhn, M./Kirchgeorg M. (2018): Marketing Weiterdenken Zukunftspfade für eine marktorientierte Unternehmensführung. Springer Verlag. Wiesbaden.

Ein Fotoshooting als “Ausrede” für ein Kennenlernen

Viele Monate hatten wir über Kamera zusammengearbeitet.  Die Herausforderungen des reinen Homeoffice bzw. des rein virtuellen Onboardings sind nicht zu unterschätzen, denn so gut die Arbeit von daheim auch funktionieren mag, nichts kann echten zwischenmenschlichen Kontakt ersetzen. Man kannte sich, ohne sich zu kennen. So war es Mitte Mai, als die Zahlen der Corona-Infektionen endlich nach unten gingen, an der Zeit, das Team endlich live und in Farbe zusammenzuführen. Ein Fotoshooting wurde als gute Gelegenheit dafür genutzt, alle ins Büro kommen zu lassen. Ein neues Teamfoto musste her. After Work Drinks sorgten für die nötige entspannte Atmosphäre, um sich dann endlich auch mal im wirklichen Leben zu beschnuppern. So schön die Zusammenkunft aber auch war, stellten wir als Board uns die Frage: Ist es wirklich nötig, dass wir künftig wieder vier Tage pro Woche aus dem Office arbeiten?

Die Zukunft ist hybrid

Das Board war sich schnell einig: Die Zukunft braucht ein Hybrid-Modell! Schon seit Firmengründung vor knapp 1,5 Jahren hatten wir die Regelung, dass wir 1 Tag pro Woche aus dem Homeoffice arbeiten konnten. Nach den vielen Monaten remote working, in denen sich unsere MitarbeiterInnen extrem engagiert gezeigt hatten, machten wir also eine anonyme Abstimmung unter unseren KollegInnen. Wir wollten wissen: Wie viele Tage wollt Ihr weiterhin von zu Hause aus arbeiten? Wie viele gemeinsame Tage möchtet Ihr im Office verbringen? Das Resultat: 3 zu 2 – and the winner is Homeoffice! Eine weitere anonyme Abstimmung entschied, dass dieses Modell ab Anfang Juni eingeführt wurde.

Bei den Office Tagen waren die MitarbeiterInnen die Entscheidungsträger, auf ihren ausdrücklichen Wunsch wurden bestimmte Wochentage festgelegt, an denen sie mit ihren KollegInnen Face 2 Face zusammenarbeiten. Alle MitarbeiterInnen bekommen außerdem für das Homeoffice eine vollständige zusätzliche Ausstattung wie Laptopständer, Monitore, Internetpauschale, Tastatur und Maus.

Flexibilität is key

Gerade was das Employee Branding anbelangt, ist es unumgänglich, die MitarbeiterInnen in solch wichtige Entscheidungen mit einzubinden. Generell kommen die neuen Zeit-Modelle bei unseren KollegInnen sehr gut an. Natürlich steht es jedem frei auch öfter ins Büro zu kommen, wenn einem daheim mal die Decke auf den Kopf fällt oder man Lust  auf kollegialen Austausch hat.

“Es entspricht einfach nicht mehr dem Zeitgeist – gerade in einer Branche wie unserer, in der man jederzeit von überall aus online arbeiten kann – MitarbeiterInnen wieder in alte Arbeitszeitmodelle zu drängen.”

Katharina Skarabela

Head of Operations & HR bei 506

Dass es trotz all dem zu ungewolltem Homeoffice kommen kann, weil dann doch der eine oder andere eine K1 Person ist, das lässt sich nicht verhindern und ist ebenfalls den Zeiten geschuldet. Glücklicherweise – weil dies bei uns schon der Fall war – wirft uns so etwas nicht aus der Bahn, denn wir alle sind  ja schon geübt in unfreiwilligem working from home. Hier zählen nur rasche, transparente Kommunikation und Ehrlichkeit in der Situation, um das Vertrauen der KollegInnen nicht aufs Spiel zu setzen. 

Fazit

Hybriden Arbeitsmodellen gehört die Zukunft. In vielen Branchen wie unserer spielt es keine Rolle, von wo aus die MitarbeiterInnen arbeiten – und ohne Vertrauen in die KollegInnen und deren Leistungen hat man ohnehin verloren. Unser neues Zeitmodell gibt unserem Team mehr Flexibilität, Work-Life-Balance und Zufriedenheit – und wer wären wir ohne unser großartiges Team?

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Bild: (c) 506 Data & Performance GmbH – Gerhard Kürner, CEO bei 506 Data & Performance GmbH

Bei Rückfragen

Gerhard Kürner
Geschäftsführer
506 Data & Performance GmbH
Mobil: +43 650 4466777
Email: gerhard@506.ai

Jede gute Marketing Strategie beginnt mit der Analyse. Bevor man sich Gedanken über Kampagnen, Strategien und Ziele macht, sollte zuerst der Status Quo genau betrachtet und analysiert werden. Nirgends kann das so gut und genau gelingen wie im Online Marketing. Durch den Einbau eines Tags können mit Hilfe von Analyse Tools wertvolle Informationen über das Funktionieren von Websites oder das User Verhalten gewonnen werden. Das gängigste Tool, mit welchem wohl jeder Marketer schon gearbeitet hat, ist natürlich Google Analytics. Das amerikanische Tool ist vielen bekannt und bietet mit einer user-freundlichen Oberfläche ganz bequem erste Einblicke. Möchte man sich dann aber gerne genauer mit der Analyse beschäftigen, sind hier oftmals Grenzen gesetzt. Daten stehen nur in aggregierter Form zur Verfügung. Auch die immer schärfer werdenden Datenschutzregelungen in Europa lassen Online Marketer in Bezug auf Google Analytics nervös werden. Höchste Zeit also sich nach europäischen Alternativen umzusehen!

Die Vorteile von Piwik PRO Core

100% Datenschutzkonform

Als europäischer Anbieter mit Hosting-Cloud in Deutschland erfüllt Piwik PRO Core die Voraussetzungen der DSGVO. Zusätzlich bietet die Lösung auch ein eigenes Consent Management an, welches dem User völlige Kontrolle über die eigenen Daten gibt. Ein funktionierendes Consent Management kann aber auch mit anderen Consent Lösungen verknüpft und hergestellt werden, etwa mit WebCare von DataReporter.

Benutzerfreundliches Interface

Da der Mensch bekanntlich ein Gewohnheitstier ist und um den Umstieg auf ein neues Analyse Tool zu erleichtern, erinnert die Piwik PRO Core Oberfläche stark an da amerikanische Äquivalent Google Analytics. In einer ersten Übersicht erhält man Informationen über Besucher, Sessions, Seitenaufrufe und vieles mehr. Der Zeitraum kann ganz einfach über die Kalendereinstellung im rechten, oberen Bereich angepasst werden, gleich wie bei Google Analytics. Über den Menüpunkt ”Akquisition” bekommt man Einsicht in die Kanäle, Suchmaschinen oder auch Kampagnen, über welche die User auf die Website gelangt sind.

Erweiterte Analysemöglichkeiten

Dashboards können individuell zusammengestellt werden genauso wie vordefinierte Reports gezogen werden. Das allein ist noch keine Neuheit. Allerdings ist es mit Piwik PRO Core möglich eine Gruppierung nach Stunden zu erhalten, was noch genauere Einblicke in das User-Verhalten zulässt. Es ist außerdem möglich mehr als nur Seitenaufrufe zu tracken: Scrolltracking, das Markieren von Downloads oder auch Fehlerverhalten können gemessen werden.

Rohdaten

Ein wesentlicher Vorteil von Piwik PRO Core ist, dass die eigenen Rohdaten zur Verfügung gestellt werden. Erhält man bei Google Analytics nur Daten in aggregierter Form, kann bei Piwik PRO Core über die API Einsicht in alle Daten gewonnen werden. Wesentlich ist dabei auch, dass diese Daten mit der Piwik PRO Analyse Suite bis zu 14 Monaten gespeichert werden können.

Piwik PRO Core bietet eine Vielzahl an Vorteilen gegenüber den herkömmlichen Analytics Anbietern. Hier haben wir noch einmal alle Punkte zusammengefasst:

  • Unbegrenzte Funktionen von Enterprise Web & Mobile Analytics, Tag & Consent Manager
  • Benutzerdefinierte Berichte und Dashboards in Sekundenschnelle erstellt
  • Sicheres EU-Cloud-Hosting
  • Bis zu 100.000 Aktionen pro Monat
  • Voller Zugriff auf Rohdaten über API
  • 14-monatige Datenspeicherung
  • Integration mit Google Ads & Search Console
  • Einhaltung von GDPR, LGPD & CCPA
  • Full Data Ownership

Ansprechpersonen:

Larissa Koch

Sales & Business Development Manager

larissa.koch@506.ai

Gerhard Kürner

CEO & Gründer

gerhard@506.ai

Fazit

Bessere Datenschutzrichtlinien in Europa sollen das Vertrauen der User in das Internet wieder steigen lassen.  Der Ruf nach einer europäischen Lösung für eine datenschutzkonforme Analyse wird immer lauter. Piwik PRO Core bietet mit der kostenlosen Analyse Suite die ideale Lösung zum richtigen Zeitpunkt. Eigene Rohdaten werden zur Verfügung gestellt und mit dem user-freundlichen Interface können noch tiefere Einblicke in das Verhalten der Website Besucher gewonnen werden als je zuvor.

Quellen: https://piwikpro.de/

506 wächst weiter

Wie bereits Anfang des Jahres berichtet ist das Team im Headquarters Linz weiter gewachsen und unsere datenbasierten Marketing Leistungen wurden stark erweitert. Durch die Kundenanforderungen bei Advanced Analytics, dem Sammeln und Managen von First-Party Daten in einer Customer Data Platform und dem Aktivieren von Audiences erweitern wir unser Kundenservice jetzt auch regional.

München, Wien und Winterthur
als Office-Standorte in der D-A-CH Region

Um das steigende internationale Interesse im D-A-CH Raum besser servicieren zu können, haben wir nun erste eigene Standorte in Deutschland und der Schweiz eröffnet. Im ersten Schritt haben wir deswegen unseren ersten Standort in München fixiert, wo wir mit Design Offices den idealen Partner für Workspace-as-a-Service gefunden haben. Mit den Mediabrothers in Wien und der Contexity AG in Winterthur in der Schweiz konnten wir bereits bestehende Partnerschaften nutzen, um damit sowohl in der Bundeshauptstadt als auch in der Schweiz präsenter zu sein.

Damit ist ein weiterer Schritt gesetzt, um im deutsprachigen Raum unseren Kunden einen Wettbewerbsvorteil zu schaffen, indem sie die Kontrolle über ihre eigenen Daten zurück bekommen und diese dann dazu nutzen, ihre Marketing und Sales Ausgaben stark zu verbessern.

München

München Arnulfpark
Luise-Ullrich-Straße 20
, D-80636 München

Wien

p.A. Mediabrothers
Neustiftgasse 32-34, A-
1070 Wien

Winterthur

p.A. Contexity AG
Technoparkstrasse 2, CH-8406 Winterthur

“Wir freuen uns, dass wir trotz sonst schwieriger Krisensituation unser Unternehmen immer weiter vorantreiben können und nun auch den D-A-CH Raum erschließen können.”

Gerhard Kürner

CEO bei 506

Fazit

Alte Wege öffnen keine neuen Türen. Wir gehen gerne an unsere Grenzen – und darüber hinaus. Diesmal eben Landesgrenzen.

Consent Management – die Basics

Spätestens seit Einführung der DSGVO ist das Thema Datenschutzkonformität nicht mehr nur eine Kür, sondern Pflicht. Die Sammlung und Verarbeitung von Daten für Marketing- und Sales-Zwecke sind aber unerlässlich für den Erfolg eines Unternehmens. Um rechtskonform zu agieren, holen Website-Betreiber, Anbieter von Web-Apps oder Webshops mit Consent Management über ein Banner oder ein Pop-Up eine datenschutzrechtliche Einwilligung der Besucher ihrer Seite ein und speichern diese, bevor Nutzerdaten erfasst werden. Dies erfolgt meistens über Buttons zur Zustimmung, teilweisen Zustimmung oder Ablehnung der Cookies in Banner oder über Pop-Up. Zusätzlich muss auf die erfassten Daten in den Datenschutzbestimmungen der jeweiligen Seite hingewiesen werden. Soviel zur Theorie.

Wie 506 die Datenschutzpflichten gemeinsam mit DataReporter umsetzt

Unser Fokus bei 506 liegt klar auf rein datenbasiertem, digitalem Marketing entlang der gesamten Customer Journey. Umso wichtiger ist es uns, das Thema Consent Management zur Datensicherheit bzw. Datenverarbeitung für uns selbst und für unsere Kunden vollautomatisch zu optimieren und bestens abbilden zu können. Denn: Der Consent ist nicht nur aus rechtlicher Sicht wichtig, sondern viel wichtiger ist, dass die Zustimmung die Grundlage dafür bildet, dass Daten beispielsweise mit einer Customer Data Platform (CDP) wie Piwik PRO oder Jentis verwaltet und getrackt werden können.

Ob für Landing Pages, Marketing Automatisierung, unsere Customer Data Platform oder Websites und Kampagnen: Daten sind heute das wertvollste Gut und bilden die Basis für völlig neue Möglichkeiten in den Marketingentscheidungen. Mit den Softwarelösungen von Datareporter ist der Schutz der Daten gewährleistet – als “Rundum-sorglos-Paket” von einem österreichischen Unternehmen und (zu unserer Freude) auch noch prozessoptimiert.

“DataReporter hilft uns dabei, das Thema Consent Management zur Datensicherheit bzw. Datenverarbeitung für uns selbst und für unsere Kunden vollautomatisch zu optimieren.”

Gerhard Kürner

CEO bei 506

Der klare Vorteil von DataReporter?

Die Softwarelösung ist leicht in der Handhabung und bietet mit den heutzutage nicht mehr wegzudenkenden Cookie-Banner-Lösungen sowie der schnellen Erstellung bzw. Anpassung von Impressum und Datenschutzbestimmungen einen rechtssicheren Webauftritt. Außerdem wird die Verarbeitung von Daten transparenter darstellbar, und das vollautomatisiert. Die Features reichen von Consent Banner über Cookie Blocking, Tag Manager, 2-Klick-Lösungen, Statistik, Widerruf, Link zu Datenschutzerklärung und Impressum, Einwilligung nach Kategorien bis hin zu Anpassbarkeit ans CI, Länderauswahl, Sprachvarianten und Konfiguration von Rollen und Verantwortlichen.

DataReporter bietet innovative und „intelligente“ Technologien, einen hohen Grad an Automatisierung sowie juristisches Know-how. Das Unternehmen setzt im Bereich Datenschutz neue Maßstäbe und realisiert innovative sowie datenschutzkonforme Lösungen bei der prozessorientierten Umsetzung Ihres Datenschutz  & Consent Managements mit leistungsstarken Softwarelösungen wie Privacy (Data Protection Management System) und WebCare (Consent Management Platform).

„Mit 506 haben wir einen hochqualifizierten und innovativen Partner gewonnen, der es schafft, Marketinginteressen mit Datenschutzanforderungen zu vereinen. Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens hängt von vielen Faktoren ab. Ein zentraler Faktor ist die Einhaltung der DSGVO, mit dem Ziel einen hohen Grad an Datenschutzkonformität zu erreichen. Unternehmen können so für Sicherheit sorgen und dadurch ihre Reputation steigern. Kunden, die vertrauen, bleiben – und neue werden kommen! Das „wahre Gold“ der Zukunft ist der Schutz von Daten.“

Ing. Michael Traunau

CEO & Chief Technology Officer (CTO) bei DataReporter

Fazit

Mit 506 und DataReporter bauen Sie Ihr Consent Management auf einer zentralen, leistungsstarken und skalierbaren Plattform auf, die sich flexibel an Ihre Anforderungen anpassen lässt, automatisiert, am neuesten Stand der Technik und datenschutzkonform.

Fast doppeltes personelles Wachstum

Unser aktuelles, stark erweitertes Team besteht aus 13 Teammitgliedern, davon wurden 6 MitarbeiterInnen mitten im Lockdown 2 und 3 ongeboarded: Eine besondere Herausforderung, da wir uns bereits seit Ende Oktober im Homeoffice befinden und somit fast das gesamte Onboarding online stattfinden musste. Da wir unser Ziel weiter massiv verfolgen, die gesamte Digital Customer Journey abzubilden, haben wir unsere Bereiche adaptiert und erweitert. Neben den Bereichen “Customer Data Management” und “Performance Marketing” wurde aus dem Bereich “Demand Generation” der Bereich “Marketing Automation”.

Die Abteilung Performance Marketing wurde ergänzt durch Patrick Bogeschdorfer. Mit ihm haben wir nun einen Online-Marketer mit über 10 Jahren Erfahrung im Digital Paid Media Bereich im Team. Im Bereich “Marketing Automation” haben wir Alexander Schurr als Praktikant eingestellt. Außerdem gibt es seit Dezember eine eigene Abteilung “Projektmanagement”, wobei hier neben Sabina Ziegler, die bereits seit Beginn bei 506 ist, neu hinzu kamen: Heidrun Knafl, Christina Gonska und Bianca Siegl. Dieses 5-köpfige Team wird geleitet von Katharina Skarabela, die im Dezember 2020 als Head of Operations zu 506 kam.

Die Digitalexpertin bringt umfassende Erfahrung in Strategieentwicklung in Change Prozessen, bereichsübergreifender Projektleitung, Einführung und Weiterentwicklung von Plattformen, interner und externer Kommunikation, (digitalem) Marketing sowie (Employer) Brand Management mit. Sie war zuletzt in der Industrie tätig und leitete dort die Abteilung Digital & Online Communications.

Als Head of Operations wurde Katharina auch Mitglied im 506 Management Board. Sie folgt damit Nicola Helekal auf die Position, die sich in die Mutterschaftskarenz verabschiedet hat, und übernimmt neben der Leitung des Projektmanagement-Teams künftig viele strategische Aufgaben und zeichnet sich für die HR-Agenden von 506 verantwortlich.

“506 hat sich für 2021 große Ziele gesetzt! Mit unserem neuen, kompetenten Team sind wir bestens ausgestattet dafür, dass unsere Kunden mit uns so richtig durchstarten können.”

Gerhard Kürner

CEO bei 506

Ready for Take-Off: 506 Website in neuem Glanz

Ganz neu ist auch unsere 506 Website, die Ende Jänner online ging.  Hier war es uns besonders wichtig, den Kundennutzen unserer Leistungen und Produkte noch weiter hervorzuheben. Gemeinsam mit unserer Partner-Agentur Lunik2 ist es uns gelungen, unseren Webauftritt frischer, moderner und übersichtlicher zu gestalten, natürlich getreu unserer Devise: “Schneller – Besser – Datenbasiert”. Weiters sind spannende Partnerschaften bereits in der Pipeline – mehr dazu erfahren Sie hier in Kürze.

Fazit

Gemeinsam ist es uns als Team von 506 gelungen, in einer Krisenzeit einen Raketenstart an den Tag zu legen, und wir werden auch weiterhin unser Portfolio basierend auf First-Party Daten, unsere Kunden und unser Team ausbauen. Die Weichen sind gestellt und wir freuen uns schon, wenn die Corona-Pandemie und die Lockdowns vorbei sind. Dann können wir endlich  auch gemeinsam analog im Team zusammenarbeiten, denn Fun Fact: Einige unserer neuen MitarbeiterInnen kennen (wenn überhaupt) nur 1-2 KollegInnen persönlich.

AFBMC Summer Edition 2020

Die Konferenz sollte eigentlich schon im März stattfinden, aber das war – wie wir alle wissen – aufgrund von Corona natürlich nicht möglich. Da es auch jetzt im Herbst noch keine „normalen“ Konferenzen gibt, fand die #AFBMC dieses Jahr als Hybrid-Event statt. Man konnte also selbst entscheiden, ob man vor Ort teilnehmen will (die Teilnehmerzahl war natürlich begrenzt) oder lieber den Livestream von Zuhause aus mitverfolgt.

Ein paar Einblicke

Es geht los…

Die beiden Organisatoren Philipp Roth und Jens Wiese freuten sich, endlich wieder on stage zu sein und eröffneten die Konferenz mit organisatorischen Infos und Verhaltens- bzw. Hygieneregeln am Messegelände. Dann ging es los: Auf zwei Bühnen wurden von 20 verschiedenen SpeakerInnen parallel Keynotes gehalten, und man konnte selbst wählen, bei welchem Vortrag man dabei sein wollte.

Um diesen Blogbeitrag aber nicht allzu lange zu gestalten, möchte ich die für mich aufschlussreichsten Keynotes kurz zusammenfassen.

Love Social – Social Love … und Love Austria!

Einer meiner Lieblings-Speaker war auf jeden Fall der Wiener Robert Seeger, der gleich die erste Keynote hielt. Er sprach – wie immer – ganz offen und ehrlich darüber, was er von Social Media generell hält. Und ich bin ganz seiner Meinung, wenn er davon erzählt, was er an Social Media liebt – nämlich, wie der Name schon sagt: das Soziale. Um Social Media richtig zu nutzen, braucht es Mut, Respekt und Verstand. Und genau das sieht er als Vorteil der Plattformen: Hier lernen auch schon junge User, was Diversität heißt und wie wichtig der respektvolle Umgang mit anderen Mitmenschen ist.

Doch dann gibt es auch noch das Thema „SFS“ – in Roberts Worten: „Spam – Fake – Scheiße“ (sorry für die Ausdrucksweise), also Content, der unsere Zeit verschwendet, gefährlich ist und unbedingt gestoppt werden muss. Er spricht davon, dass auch wir im Marketing alle dafür verantwortlich sind, SFS zu vermeiden und Social Media mit Verstand, Mut und Respekt zu nutzen, damit bei Usern Begeisterung ausgelöst wird. Nur wer es schafft, dass Menschen eine gute Zeit in den sozialen Netzwerken haben und ihnen ein Mehrwert geboten wird, der wird auch verkaufen, denn: Nur mit gutem Content erzielt man GZ-SZ: „Gute Zeiten – Sales Zeiten“. Mit seinen Best-Practice-Beispielen veranschaulichte er diese Aussage.

Mitgenommen habe ich mir von Roberts Vortrag folgende Tipps:

  • Für A/B-Testing: Mit dem Tool Photofeeler können Bilder auf ihre Wirkung getestet werden.
  • Für Story Ads: mit Giphy und Stickern arbeiten, um die User zur Interaktion zu bewegen.
  • Andere Plattformen nicht übersehen: Auch Pinterest, Reddit und Twitch haben ein Riesen-Potenzial!

Froh war ich außerdem darüber, dass sowohl Robert als auch Helge Ruff (OneTwoSocial), der kurz nach Robert eine Keynote hielt, unsere Sichtweise punkto Werbemittel schon in den ersten 2 Stunden der Konferenz bestätigten:

„Wir dürfen nicht vergessen, im Funnel zu denken! Es ist extrem wichtig, NICHT in jeder Phase einer Kampagne dasselbe Werbemittel zu verwenden, sondern diese an die jeweilige Phase des Funnels anzupassen. So kann auch die Performance der Kampagnen maßgeblich gesteigert werden – und das wollen wir doch alle, oder?“

Helge Ruff

OneTwoSocial

Robert Seeger als ersten Speaker einzusetzen war auf jeden Fall die richtige Wahl, denn mit seiner motivierenden Keynote und charmanten, aber auch lustigen Art holte er uns alle sofort ab, und man freute sich auf die folgenden Vorträge. So konnte es weitergehen.

TikTok und Instagram 2020 –
es gibt noch so viel zu lernen

Als nächstes ging es zu Daniel Zoll, der wohl zu viele Infos bei einem zu strengen Zeitplan mitgenommen hatte. Mitzuschreiben konnte ich bei diesem Vortrag vergessen, aber dadurch, dass der Vortrag so interessant und lebendig gehalten wurde, habe ich mir doch einiges gemerkt.

IGTV, Reels, Live, Shopping, Facefilter, Spenden und, und, und … Daniel begann mit all den neuen Funktionen auf Instagram und anderen Trends, bei denen man ebenfalls nicht mehr richtig hinterherkommt und schon gar nicht mehr einschätzen kann, was man noch nutzen soll und was nicht. Laut Zoll sollte man jedenfalls überlegen: Was benötige ich wirklich?

Daniel Zoll

Über Face-Filter auf Instagram sagt er jedenfalls nur: „Hört auf, Dinge zu machen, die schon zwei Jahre alt sind! Wenn ihr 2020 Face-Filter macht, dann macht das nicht mit dem Gedanken, damit neue Fans zu generieren, sondern um eure Produkte zu platzieren.“ Viel wichtiger sind seiner Meinung nach Live-Streams. Hier sollte man sich aber unbedingt Skills aneignen, bevor man wirklich live geht – sowohl auf Instagram als auch auf TikTok.

Außerdem gilt: Es ist erlaubt, Freunde oder Verwandte anzuheuern, die Fragen im Chat stellen – denn es wird nicht unbedingt immer jemanden geben, der das macht. 😉

Geht es generell um Instagram Reels vs. TikTok, meint Daniel nur, dass man beides nicht miteinander vergleichen kann. Reels ist und bleibt „nur“ eine Funktion einer Plattform, wogegen TikTok ein eigenes soziales Netzwerk für kreative Videos ist.

Punkto Videos weist er uns sofort darauf hin, dass wir unbedingt „Videos schneiden lernen sollten wie 12-jährige Mädchen“. Und das meint er ernst. Gerade die junge Generation ist so gut im Content-Produzieren, dass wir uns von ihr alle eine Scheibe abschneiden sollten. Sein Praxistipp: Die App CapCut ausprobieren! Mit dieser App hat er am Ende seines Vortrages in 4 Minuten ein perfektes Video mit Splitscreen produziert. Auch ich habe die App bereits getestet und bin ebenfalls begeistert, wie schnell man damit ein cooles Video zaubern kann – und das ohne viel Zeitaufwand.

Bei neuen Trends geht es jedenfalls vor allem darum, zu den Ersten zu gehören und nicht später zu sagen: „Coole Aktion, die andere gemacht haben – das hätte ich auch gekonnt.“ Womit man sich in nächster Zeit also jedenfalls auseinandersetzen sollte, sind Funktionen und Tools wie Instagram Shopping (eventuell auch Live-Stream Shopping), IGTV, Twitch und TikTok.

Sie haben sich auch schon mal überlegt, eines dieser Tools zu testen? Wenn Sie Hilfe bei der Auswahl benötigen oder sonst irgendwo unsere Unterstützung brauchen, können Sie sich natürlich jederzeit gerne bei uns melden!

TikTok for Humanity –
das Rote Kreuz für die Generation Z

Annemarie Andre und Julia Hold haben mich mit ihrer Keynote ebenfalls sehr begeistert. Die beiden arbeiten für das österreichische Rote Kreuz und machen ihren Job wirklich sehr gut.

In ihrem Vortrag erzählten die beiden über ihre Erfahrungen im ersten Jahr auf TikTok und zeigen anhand ihrer Thesen, wie sehr sie sich in diesem Tool getäuscht haben und warum genau TikTok nun so gut funktioniert.

Annemarie Andre und Julia Hold

Dem Roten Kreuz ist es wichtig, mit der jungen Zielgruppe über Online-Kanäle kommunizieren zu können, doch genau das wurde in den letzten Jahren immer schwieriger. Da sie über Facebook und Instagram nicht mehr wirklich an die gewünschten User herankamen, dachten sie über TikTok anfangs nur: „Bitte nicht noch ein Tool!“

Doch diese Meinung änderten sie schlagartig, als ein spontan aufgenommenes Video mit einem Helikopter, einem Krankenwagen und einem Ballermann-Song auf TikTok viral ging. Schon nach einer Stunde wurde das Video 20.000 Mal aufgerufen – und das ohne Community und ohne einen einzigen Follower. Sofort war den beiden klar: Auf diesen Kanal sollten wir uns jedenfalls weiter konzentrieren. Nach und nach wurden sie also immer besser, und alle anfangs aufgestellten Thesen wurden widerlegt.

Bei Challenges wurde mitgemacht, ohne sich zu verbiegen: Videos von der Uniform unter dem Trend-Hashtag „dancingoutfits“, lustige Videos mit Filter, in denen spielerisch erklärt wird, wie man den Defibrillator richtig benutzt – all diese Clips kamen richtig gut bei der Zielgruppe an, und die Anzahl der Likes und Kommentare war so hoch wie bei keinem anderen Kanal zuvor. Das Geheimrezept: Inhalte vereinfachen und diese an die Lebensrealität der Generation Z bzw. an das Tool (!!) anpassen. Die anfangs totgeglaubte direkte Interaktion mit Jugendlichen wurde auf TikTok wieder zum Leben erweckt, und nun ist der Kanal für Annemarie und Julia nicht mehr wegzudenken.

Ebenfalls super: TikTok-Content kann perfekt recycelt werden, denn auch in den Instagram Storys kommen die Videos sehr gut an (Achtung: Facebook-Videos oder Instagram-Videos jedoch nicht auf TikTok!).


Zahlen, die sich sehen lassen können

In einem Jahr erreichte das Rote Kreuz auf TikTok:

  • Follower: über 86.000
  • Likes auf Videos: über 1 Million
  • Reach bestes Video (Thema COVID-19): über 5,6 Millionen

„Mit dem Start auf TikTok gab es viel zu gewinnen und nur wenig zu verlieren!“

ANNEMARIE ANDRE & JULIA HOLD

Leads und Conversions darf man sich von diesem Kanal zwar nicht erwarten, dafür eignet er sich jedoch perfekt für

  • Image
  • Interaktion
  • Touchpoints mit zukünftigen SpenderInnen und Freiwilligen

Die beiden sind davon überzeugt, dass es sich auszahlt, TikTok organisch zu nutzen, und heben besonders hervor, dass Social Media gerade hier durch die Interaktion mit den Usern endlich wieder „social“ ist.

Wer also jetzt noch nicht auf TikTok ist, sollte den Kanal auf jeden Fall mal für sich testen. Und keine Angst: die Produktion der Videos beim Roten Kreuz dauerte bisher höchstens 30 Minuten: „Wir haben für so etwas keine Ressourcen“ ist also keine Ausrede mehr. 😉

Punkto Werbung auf TikTok ist momentan in Österreich leider noch nicht viel freigeschaltet bzw. gibt es bei uns im Lande noch keinen Werbeanzeigenmanager. Meines Wissens sollte aber auch dieser bald in Österreich zur Verfügung stehen – wir halten Sie jedenfalls auf dem Laufenden! Einige wenige exklusive Werbeformate können wir aber auch jetzt schon über einen Partner auf TikTok schalten. Wenn Sie das probieren wollen, gilt jedoch dasselbe wie bei den organischen TikTok-Postings: Man muss sich auf die Plattform einlassen und auch die Werbemittel an TikTok anpassen! 08/15-Werbemittel haben auf diesem Kanal nichts verloren.

Ich könnte noch ewig weiterschreiben und über alle anderen tollen Keynotes berichten, aber dann würde dieser Artikel doch etwas zu lange werden. Wer Interesse hat, kann aber gerne noch beim Live-Blog der AllFacebook Conference vorbeischauen, um einen Einblick in die anderen Vorträge zu bekommen.

Fazit

Die #AFBMC – All Facebook Marketing Conference – wurde in den vergangenen Jahren zu einer der wichtigsten Social-Media-Marketing-Konferenzen in Deutschland. Trotz Corona war das Hybrid-Event einwandfrei organisiert, die Schutzmaßnahmen (Belüftungssystem, Mindestabstand, Masken etc) sehr durchdacht und mein erster Eindruck auf der Messe war sofort gut.

Ich hatte jedenfalls das Gefühl, dass sich die über 300 Personen vor Ort an die Maßnahmen hielten, und fühlte mich den ganzen Tag über sehr wohl (was natürlich auch an der guten Versorgung lag, was Essen und Trinken angeht :-)).

Grundsätzlich kann ich die #AFBMC allen Personen empfehlen, die sich generell für das Social-Media-Universum interessieren, up to date sein und sich gerne mal mit richtigen Experten der Branche unterhalten möchten. Man kann die Konferenz also auch problemlos besuchen, wenn man noch nicht so viel Erfahrung im Online-Marketing hat. Für mich lag der Fokus jedoch „leider“ schon zu sehr auf den „organischen“ und allgemeinen Themen; bezahlte Online-Werbung kam eher selten bis gar nicht vor, weshalb ich mir diesbezüglich nicht wirklich etwas Konkretes mitnehmen konnte.

Genau deshalb werde ich in Zukunft wahrscheinlich eher den zweiten Tag der #AFBMC besuchen: das „Advanced“-Format. Als ich mich durch die Präsentationen der Speaker an diesem Tag klickte, merkte ich sofort, dass diese Themen für mich interessanter gewesen wären und ich hier für mich und meinen beruflichen Alltag sicher mehr mitgenommen hätte. Hat man also schon mehr Erfahrung und vor allem mehr mit Social-Media-Werbung/-Kampagnen zu tun, ist die #AFBMC Advanced wahrscheinlich die bessere Wahl.

Trotzdem war ich von meiner ersten AllFacebook Conference begeistert und freue mich schon, nächstes Jahr wieder dabei zu sein!

1. Angebot analysieren: Produkte identifizieren, mit denen wir jetzt punkten können

Der stationäre Handel sperrt zu und das Kaufverhalten der Kunden ändert sich dramatisch. Viele Marketer fragen sich daher: “Wofür noch werben, wenn keine Nachfrage mehr besteht oder meine Geschäfte geschlossen haben?” Hier sollte man sein Angebot gut analysieren und beobachten, wofür die Nachfrage vielleicht sogar gestiegen ist. Wer einen Online Shop oder einen Lieferdienst hat, ist nun natürlich klar im Vorteil.

2. Angebot anpassen: Produkte/Dienstleistungen so verändern, dass wir sie weiterhin vertreiben können

Doch auch wer nicht in dieser beneidenswerten Situation ist, kann nun kreativ werden und Wege finden, wie das Produkt oder die Dienstleistung auch unter den bestehenden Umständen noch vertrieben werden kann. Schulen steigen auf E-Learning anstatt von Präsenzangeboten um. Warum soll das also für meine Messe oder mein Weiterbildungsangebot nicht möglich sein? Überlegen Sie, wo und wie Sie Ihre Produkte verändern können, um auch in Krisenzeiten handlungsfähig zu bleiben. Videos können dabei eine große Hilfe sein.

3. Reichweite nutzen: Anstieg der Nutzung von Social Media Kanälen, TV und Web

Wir befinden uns aktuell in der ersten Phase der Krise. Die Leute wurden nach Hause geschickt, arbeiten remote, betreuen die Kinder und haben hauptsächlich viel mehr Zeit als sonst. Die sozialen Medien und das Internet (aber auch traditionelle Kanäle wie TV) erleben somit einen massiven Anstieg der Nutzerzahlen bzw der darin verbrachten Zeit. Über diese Kanäle wird Kontakt mit den Liebsten gehalten, die man nicht besuchen darf und man erhält die wichtigen Informationen von vertrauenswürdigen Quellen. In dieser ersten Phase ist noch kein akutes Interesse für Produkte vorhanden, die nicht zwingend zum Überleben notwendig sind (Essen, Medikamente und Kredite). Es ist aber davon auszugehen, dass diese Phase nur kurz anhält. Nach ein paar Tagen wird auch das zu (einer etwas anderen) Normalität. Deshalb ist es wichtig, bereits jetzt die vorhandene große Reichweite zu bespielen. Mit einer Paid Media Kampagne kann Interesse für die Produkte geweckt und auf das Angebot hingewiesen werden, das weiterhin verfügbar ist. Bereits während den ersten Tagen der Krise war zu beobachten, dass die Preise für Online Ads – aufgrund des geringeren Mitbewerbs gepaart mit erhöhtem Traffic in den Kanälen – um etwa 20% gefallen sind.

Ebenfalls sollten bestehende und neue Kampagnen inhaltlich angepasst werden, um Relevanz zu erzeugen. So genau wie zur aktuellen Stunde wissen wir selten, was unsere Zielgruppe beschäftigt. Durch die Nutzung von Dynamic Ads können Inhalte schnell und einfach angepasst werden und so zu jeder Zeit auf die aktuelle Situation Bezug genommen werden.

4. Von der Langeweile profitieren: relevante und kreative Inhalte bereitstellen

In nur ein paar Tagen wird die erste Phase der Unsicherheit abklingen und durch Langeweile ersetzt. Durch Dienstfreistellung, Kurzarbeit oder Home Office haben die Menschen mehr Zeit und sind offen für neue Dinge, für die sie sonst kaum Zeit haben. Das bedeutet eine große Chance fürs Content Marketing und auch für kreative Ideen: was wäre, wenn Sie gerade jetzt ein interaktives Online Spiel launchen würden, in dem User mit Ihrer Marke interagieren?

5. E-Commerce stärken: Suchanzeigen forcieren

Die Zahlen aus China zeigen, dass die Menschen während der Krise nicht weniger für Retail Produkte ausgeben, als unter normalen Umständen. Anstatt im stationären Handel wird eben Online eingekauft. Folglich kann man als Händler sogar von der Corona Krise profitieren, wenn man sich im E-Commerce richtig aufstellt. Wir alle kennen das Glücksgefühl, das ein neuer Bikini, ein neues Tablet oder ein neuer Laufschuh verbreitet. Es ist also nur eine Frage der Zeit bis die Menschen anfangen, sich durch Online Shopping das Leben zu versüßen. Mit Search und Shopping Ads kann man die Interessenten auf die eigenen Produkte aufmerksam machen und sich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Mitbewerb schaffen.

Für Fragen zum Thema “Corona Krise: 5 Tipps, wie Sie Ihr Unternehmen auf Kurs halten” steht Ihnen gerne unser Gründungs-Team per Mail (office@506.ai) zur Verfügung.

Gerhard Kürner  – CEO
Nicola Helekal – Head of Performance Marketing
Andreas Stöckl – Head of Customer Data Management
Hans – Peter Manzenreiter – Head of Demand Generation

Es ist Zeit für neue Lösungen

Diese Fragen sind nicht neu, aber die dafür notwendigen Antworten verändern sich rasend schnell und basieren mittlerweile zur Gänze auf anonymen oder persönlichen Kundendaten. Gerade durch die Digitalisierung unserer Kommunikation und die DSGVO entwickelt sich dieser Bereich in bisher ungeahnter Geschwindigkeit. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, haben wir die 506 Data & Performance GmbH gegründet. 506 bietet durch den speziellen Daten-Fokus Lösungen an, die Ihnen helfen, erfolgreicher zu sein.

„AI-powered, data-driven marketing &
service solution provider”

Unsere Spezialisten entwickeln gemeinsam mit Unternehmen und Partnern durchgängige Datenstrategien. Dafür analysieren wir alle gesammelten Kundendaten, von Websitedaten bis hin zum Kassenzettel aus dem ERP-System. Darauf basierend treffen wir Entscheidungen, wie das Geschäft verbessert werden kann. Bei 506 bündeln wir die Lösungen der Bereiche Data Analytics und Digital Paid Media Campaigning. Wir verknüpfen sie mit Marketing-Technologien wie Lead Nurturing, Landing Pages oder automatischen digitalen Dialogen.

Durch diese Kombination können wir Werbung effizienter ausspielen. Die Botschaft erreicht die Zielgruppe zum richtigen Zeitpunkt und über den richtigen digitalen Kanal. Die Erkenntnisse aus den Kundendaten werden verwendet, um jedem Kontakt eine personalisierte, ideale User Experience zu bieten. Wie oft geben Sie online Ihr Geburtsdatum an? Und wie viele wirklich emotionale, in Erinnerung bleibende Gratulationen erhielten Sie zu Ihrem letzten Geburtstag? Selbst eine der einfachsten Möglichkeiten, die Beziehung zu den hart erarbeiteten Leads zu beleben, wird häufig nicht ausreichend genützt.

Brand-as-a-Service auf dem Vormarsch

Vor allem im B2B-Bereich ist es eine große Herausforderung, einmal gewonnene Kontakte zu gewinnbringenden Geschäftsbeziehungen zu konvertieren. Um dies möglichst effizient und automatisiert zu schaffen, benötigt es datengetriebene Trigger-Prozesse und sinnvolle LeadqualifizierungenBrand-as-a-Service gewinnt an Bedeutung. In den nächsten Jahren werden sich Marken, die interaktive Dienste für ihre Produkte entwickeln können, auf dem Markt durchsetzen. Das wird den Marketingbereich massiv verändern. Die gesamte Customer Journey rückt stärker in den Mittelpunkt. Infolgedessen werden Bereiche wie das Kundenservice oder das Kundenerlebnis immer wichtiger. Es benötigt umfassende Datenstrategien, um den Kunden die optimale User Experience bieten zu können und das eigene Unternehmen als Service zu positionieren.

First Party-Daten gewinnen an Bedeutung

Google, Facebook und Co. gewähren Dritten keinen Zugriff auf Ihre Daten. Die Möglichkeiten, selbst Daten durch Cookies zu erhalten, sinken. Das Thema Consent Management wird 2020, auch aufgrund der DSGVO, immer relevanter. Unternehmen benötigen die Einwilligung von Nutzern, um Daten sammeln und verwenden zu dürfen.

Aufgrund dieser Entwicklungen wird die Bedeutung von First Party-Daten rasch wachsen. Darunter versteht man jene Daten, die ein Unternehmen selbst erhebt.

Fazit

Wer ist 506?

In den nächsten Jahren werden große Veränderungen im digitalen Bereich auf uns zukommen. Kundendaten helfen dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Eines der besten Managementteams mit jahrelanger Erfahrung in den jeweiligen Spezialdisziplinen steht Ihnen zur Verfügung:

(v.l.n.r)

NICOLA HELEKAL, die bereits bei der Lunik2 Marketing Services GmbH den Performance Bereich geleitet hat, verantwortet die Operations des gesamten Unternehmens und leitet in Personalunion den Programmatic Advertising-Bereich.

Mit PROF. (FH) DR. ANDREAS STÖCKL ist es uns gelungen, einen renommierten Artificial Intelligence-Spezialisten zu gewinnen. Als Professor an der FH OÖ Campus Hagenberg hat er die Leitung des Data Science-Bereichs übernommen.

HANS-PETER MANZENREITER, als einer der anerkanntesten Spezialisten im Online Marketing, ist für die Produktentwicklung sowie für den Lead- und Demand-Bereich von 506 verantwortlich.

Mit freundlichen Grüßen und viel Erfolg für das neue Jahr!

Gerhard Kürner
CEO 506

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