506 wächst weiter

Wie bereits Anfang des Jahres berichtet ist das Team im Headquarters Linz weiter gewachsen und unsere datenbasierten Marketing Leistungen wurden stark erweitert. Durch die Kundenanforderungen bei Advanced Analytics, dem Sammeln und Managen von First-Party Daten in einer Customer Data Platform und dem Aktivieren von Audiences erweitern wir unser Kundenservice jetzt auch regional.

München, Wien und Winterthur
als Office-Standorte in der D-A-CH Region

Um das steigende internationale Interesse im D-A-CH Raum besser servicieren zu können, haben wir nun erste eigene Standorte in Deutschland und der Schweiz eröffnet. Im ersten Schritt haben wir deswegen unseren ersten Standort in München fixiert, wo wir mit Design Offices den idealen Partner für Workspace-as-a-Service gefunden haben. Mit den Mediabrothers in Wien und der Contexity AG in Winterthur in der Schweiz konnten wir bereits bestehende Partnerschaften nutzen, um damit sowohl in der Bundeshauptstadt als auch in der Schweiz präsenter zu sein.

Damit ist ein weiterer Schritt gesetzt, um im deutsprachigen Raum unseren Kunden einen Wettbewerbsvorteil zu schaffen, indem sie die Kontrolle über ihre eigenen Daten zurück bekommen und diese dann dazu nutzen, ihre Marketing und Sales Ausgaben stark zu verbessern.

München

München Arnulfpark
Luise-Ullrich-Straße 20
, D-80636 München

Wien

p.A. Mediabrothers
Neustiftgasse 32-34, A-
1070 Wien

Winterthur

p.A. Contexity AG
Technoparkstrasse 2, CH-8406 Winterthur

“Wir freuen uns, dass wir trotz sonst schwieriger Krisensituation unser Unternehmen immer weiter vorantreiben können und nun auch den D-A-CH Raum erschließen können.”

Gerhard Kürner

CEO bei 506

Fazit

Alte Wege öffnen keine neuen Türen. Wir gehen gerne an unsere Grenzen – und darüber hinaus. Diesmal eben Landesgrenzen.

Linz, am 7. April 2021 – Wer kennt ihn nicht? Den Versuch, potenzielle Kunden („Leads“) zu identifizieren und diese in einem weiteren Schritt erfolgsoptimiert zu qualifizieren. Dabei gibt es verschiedene Ansätze, um mit „Scores“ eine Vorhersage zu treffen, welche Leads die größte Conversion-Wahrscheinlichkeit und das größte Umsatzpotenzial bieten. 

In Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe AIST (Advanced Information Systems & Technologies) der FH Oberösterreich in Hagenberg und mit Förderunterstützung des Landes Oberösterreich hat die 506 Data & Performance GmbH von Juli 2020 bis Februar 2021 ein Forschungsprojekt durchgeführt, das die Entwicklung eines automatischen, AI-gestützten Scorings potenzieller Kunden („Leads“) in der B2B Neukundengewinnung zum Ziel hatte. Zur Bereitstellung der für die AI benötigten Rohdaten kam die innovative server-side Tracking-Technologie des Wiener Start-ups JENTIS zum Einsatz. Sie lieferte die für die angestrebten selbstlernenden Scoring-Algorithmen First-Party-Datenbasis im erforderlichen Umfang sowie in der notwendigen Qualität und sicherte damit die datenseitige Validität des Entscheidungs- und Bewertungsmodells.

Zwei Machine Learning Modelle mit einer überzeugender Prognosegüte erfolgreich entwickelt und getestet

Im Rahmen des Forschungsprojekts, zu dessen technischem Setup neben der Tracking-Lösung für die Datenerfassung eine Marketing Automatisierungslösung sowie eine Customer Data Plattform zählten, wurden zwei Software-Prototypen entwickelt, die beide ein valides AI-gestütztes Lead Scoring zur Neukundengewinnung ermöglichen. 

Dazu wurde von der Forschungsgruppe auf Basis von Machine-Learning-Verfahren zunächst ein innovativer, selbstlernender Algorithmus entwickelt, der Grundlage für den automatisierten Lead-Scoring-Prozess zur Neukundengewinnung ist.

Über die JENTIS-Lösung wurden auf verschiedenen Websites First-Party-Rohdaten von Nutzer Customer Journeys erfasst und mittels Selektion von Merkmalen, Filterung, Merkmalextraktion und Restriktionen vorverarbeitet. Schließlich folgte die Erstellung der Modelle und Evaluierung, Skalierung der Daten sowie ein Train-/Test-Split und die Testung der beiden Modelle in einem Pilotcase. 

Das Ergebnis: Modell 1 konnte aus rund 119.000 Usern knapp 230 Leads generieren, Modell 2 erzielte ähnliche Ergebnisse. Beide Modelle können zur effektiven, personalisierten (automatisierten) Kommunikation mit potentiellen Neukunden dienen und die Steuerung des Vertriebsteams unterstützen.

“Das Forschungsprojekt gemeinsam mit der FH Oberösterreich zeigt unsere zukunftsgerichtete Vision und Tätigkeit auf. 506 setzt sich zusätzlich mit Forschung im AI-Bereich auseinander. Wir werden auch künftig an forschungs- und zukunftsgerichteten Projekten und Bereichen arbeiten und damit unsere führende Rolle im First- Party Data Management weiter ausbauen.”

Gerhard Kürner

CEO bei 506 Data & Performance GmbH

“Das zielgerichtete Vorgehen zum Lead Scoring basierend auf modernen State of the Art Methoden aus der Forschungsdomäne Data Science stellt sicher, dass Aussagen auf einer fundierten Grundlage gemacht werden können. Das präzise Vorgehen von 506 Data & Performance GmbH wird sicher auch in Zukunft zu spannenden Forschungsthemen führen.”

Oliver Krauss

FH-Assistenzprofessor an der Fachhochschule Oberösterreich in Hagenberg

“AI-gestützten, datenbasierten Marketing Anwendungen gehört die Zukunft – und sie sind die Königsdisziplin für Trackinglösungen. Jede AI benötigt First-Party-Rohdaten und diese in ausreichendem Umfang, um selbstlernende Algorithmen wirksam zu trainieren und ihr Leistungspotenzial sukzessive voll ausschöpfen zu können. Herkömmliche client-side Trackinglösungen können diese Anforderungen kaum mehr erfüllen. Daher freuen wir uns sehr, mit JENTIS zum erfolgreichen Gelingen dieses Projektes beigetragen zu haben.“

Klaus Müller

CO-CEO JENTIS

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Bild: (c) 506 Data & Performance GmbH – Gerhard Kürner, CEO bei 506 Data & Performance GmbH

Über 506 Data & Performance GmbH

506 ist ein auf First-Party Daten spezialisiertes digitales Marketing-Unternehmen. Schwerpunkt ist die  Analyse, das Management und die Aktivierung von digitalen Besucher- und Kundendaten, die wir für unsere Kunden erheben.  Auf diesen Daten basierend entwickeln wir einzigartige, personalisierte Kommunikationsmaßnahmen, die den Geschäftserfolg unserer Kunden nachhaltig steigern. Mit diesem „People-based Marketing“-Ansatz, unseren “Customer Data Produkten” und dem tiefen Know-How über alle digitalen Medien hinweg bieten wir ein einzigartiges Leistungsportfolio an.

Was uns auszeichnet, ist der kundenorientierte Ansatz, der durch Daten getrieben den gesamten Marketing- und Verkaufsprozess verbindet. Wir setzen auf individuelles Targeting, personalisierte Kommunikation und verbinden die Maßnahmen entlang des Marketing Funnels. Dadurch bringen wir unseren Kunden die vollständige Kontrolle über die eigenen Daten zurück: Von der digitalen Werbemaßnahme über die Leadgenerierung bis zum Abschluss und der Bestandskundenpflege.

Durch die Kombination der Besucher- und Kundendaten in der 506 Customer Data Platform (CDP)  und vorhandenen Unternehmensdaten können wir mit unseren Predictive Analytics Lösungen (Churn & Lead Scoring) zudem das potentielle Verhalten von Besuchern und Kunden vorhersagen und darauf reagieren. Die CDP dient dabei als Basis für die AI Engine. Die künstliche Intelligenz der AI Engine nutzt die Daten aus der CDP um passgenaue Kampagnen zu entwickeln, welche danach wieder über die CDP ausgespielt werden. So werden Marketing- und Salesbereich nachhaltig verbessert.

506.ai

Über die FH OÖ Campus Hagenberg und die Forschungsgruppe AIST

In Hagenberg bietet die FH Oberösterreich ein umfangreiches, vielfach top geranktes Studienangebot für eine zukunftsreiche Karriere in den Bereichen IT und Medien an. Aktuell gibt es an der Fakultät für Informatik, Kommunikation und Medien 21 praxisorientierte und international anerkannte Bachelor- und Master-Studiengänge zur Auswahl.

In den 13 Forschungsgruppen und zwei Josef Ressel Zentren arbeiten Professor*innen und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen an digitalen Lösungen für aktuelle Probleme in den Bereichen Informatik, Kommunikation und Medien. Unter diesen ist die Research Group „AIST – Advanced Information Systems and Technology“, die an Softwarelösungen in den Bereichen Data Science, Machine Learning und eHealth forscht. AIST spezialisiert sich auf die gemeinsame Forschung und Wissenstransfer an StartUps und Kleinunternehmen.

Derzeit absolvieren rund 1.600 Studierende ihre akademische Ausbildung an der Fakultät, deren Grundstein 1993 mit dem Studium Software Engineering gelegt wurde, und profitieren dabei auch von der exzellenten Vernetzung mit den zahlreichen Unternehmen und Forschungsinstituten direkt vor Ort im Softwarepark Hagenberg. Bereits über 7.100 Absolvent*innen haben hier den Grundstein für ihre Karriere gelegt.

Die Fakultät Hagenberg ist in Industrie und Wirtschaft national wie international bestens vernetzt und zählt mittlerweile über 130 Partnerhochschulen in über 40 Ländern weltweit. 

www.fh-ooe.at/campus-hagenberg 

aist.science

Über JENTIS

JENTIS ist der europäische Tech-Pionier im server-side Tracking. Das österreichische Startup mit Sitz in Wien hat mit JENTIS NEXT-JENERATION! eine innovative Web-Technologie entwickelt, die Publishern und Shopanbietern mehr Datenqualität und Datenhoheit sichert und gleichzeitig volle Datenschutzkonformität sicherstellt. Die SaaS-Lösung liefert eine 30 bis 50% höhere Datengüte an gängige Web Analytics Tools und Advertising-Systeme und sichert Website-Betreibern die uneingeschränkte Hoheit über ihre Rohdaten für z.B. KI-Anwendungen und Advanced Analytics.

Zum Kundenkreis von JENTIS, das in 2020 über eine Millionen Euro Wachstumskapital einsammeln konnte und für 2021 eine SERIES A geplant hat, zählen u.a. XXXLutz, Compass Verlag, Refurbed, Greenpeace und Tirol Werbung.

Weitere Informationen unter https://www.jentis.com/

Bei Rückfragen

Gerhard Kürner
Geschäftsführer
506 Data & Performance GmbH
Mobil: +43 650 4466777
Email: gerhard@506.ai

Linz, am 15. Februar 2021 – Geht es um Website Analyse kommt den meisten sofort ein Name in den Sinn: Google Analytics, denn das Tool ist kostenlos und wurde von einer der bekanntesten Marken der Welt entwickelt. Was aber, wenn man die Daten unter eigener Kontrolle haben möchte? Eine Plattform, die Analytics, Tag Manager, Customer Data Platform und Consent Manager vereint? Hier kommt Piwik PRO ins Spiel: Es fasst die klassischen Vorteile von Aktualität, Rohdaten-Erhebung, Datenschutzkonformität und keinem Limit von Websites in einer einzigen Plattform unter einem Dach zusammen. Das rein datengetriebene Digital-Marketing- und Customer-Data-Unternehmen 506 Data & Performance GmbH aus Linz, das auf die Erstellung und Bereitstellung einzigartiger, personalisierter Kundenerlebnisse spezialisiert ist, wird erster österreichischer Partner von Piwik PRO und setzt das Tool bereits bei Kunden im Medienbereich oder der Gastronomie ein.

506 verbessert mit Piwik PRO die Customer Journey seiner Kunden

506 analysiert für seine Kunden anonyme und bekannte Kundendaten und baut darauf Online-Kampagnen mit messbaren Ergebnissen auf. Dabei hat das Unternehmen im alternativen oder advanced Tracking-Bereich mit Piwik PRO eine 100% datenschutzkonforme, europäische Technologie zur Hand und strebt an, diese verstärkt im deutschsprachigen Raum einzuführen.

„Piwik PRO ist genau das richtige Produkt zur richtigen Zeit für unsere Kunden. Es setzt auf anonyme und persönliche Daten, die in der EU gehostet sind und im Eigentum des jeweiligen Unternehmens stehen. So bekommen unsere Kunden die Kontrolle über die eigenen Daten wieder.“

Gerhard Kürner

CEO bei 506 Data & Performance GmbH

Klarer Vorteil von Piwik PRO gegenüber Google Analytics

Während sowohl Google Analytics als aus Piwik PRO über Analytics sowie einen Tag Manager verfügen, bietet Piwik PRO zusätzlich eine Customer Data Platform sowie ein Consent Management.  In einer Customer Data Platform (CDP) werden alle Daten aus unterschiedlichsten Datenquellen an einem zentralen Ort unter Wahrung der Datenschutzkonformität gesammelt. Dies hilft die gesamte Customer Journey zu erfassen, vollständige User Profile zu erstellen (Single Customer Views) und diese in On-Site Retargeting Kampagnen zu verwenden. Piwik PRO stellt zudem gleich mehrere Speichermöglichkeiten bereit: eine Cloud mit Datenzentren in den Niederlanden, USA und Deutschland, eine Private Cloud (eine aus vielen Azure und AWS Private Cloud Regionen) oder On-Premise (Hosting Option mit einem Standort Ihrer Wahl). Außerdem werden Reports von 200.000 Sessions (oder größer) innerhalb von 30 Minuten erstellt, das bietet höchste Datenaktualität.

„Die rechtlichen Verpflichtungen gegenüber der Sammlung und Verwaltung von Kundendaten wachsen in ganz Europa. Zugleich verlangen Konsumenten von Unternehmen Ihre Rechte und Freiheiten zu respektieren. Die Antwort des deutschsprachigen Raumes auf eben diese Bedürfnisse ist die Kooperation zwischen Piwik PRO und 506. Das Zusammenspiel der Technologie von Piwik PRO und dem Marketing-Fachwissen von 506 führt zu einem Analytics Service, der Unternehmen ermöglicht erfolgreich Marketingziele zu erreichen und gleichzeitig in Übereinstimmung mit Kundenerwartungen und gesetzlichen Anforderungen zu handeln.“

Maciej Zawadziński

CEO bei Piwik PRO

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Bild: (c) 506 Data & Performance GmbH – Gerhard Kürner, CEO bei 506 Data & Performance GmbH

Über 506 Data & Performance GmbH

506 ist ein rein datengetriebenes Digital-Marketing- und Customer-Data-Unternehmen. Wir sind auf die Erstellung und Bereitstellung einzigartiger, personalisierter Kundenerlebnisse spezialisiert, die den Geschäftserfolg unserer Kunden steigern. Mit diesem „People-based-Marketing“-Ansatz und unseren „Customer-Data-Produkten“ bieten wir ein einzigartiges Leistungsportfolio an.

Für unsere Kunden analysieren wir anonyme und bekannte Kundendaten und bauen darauf Online-Kampagnen mit messbaren Ergebnissen auf. Was uns jedoch auszeichnet, ist unser kundenorientierter Ansatz, der datengetrieben den vollständigen Marketing- und Verkaufsprozess verbindet. Wir setzen auf individuelles Targeting und eine personalisierte Kommunikation. Dadurch bieten wir einzigartige und maßgeschneiderte Kundenerlebnisse in Echtzeit.

Wir helfen Unternehmen dabei, ihre digitalen Marketing- und Verkaufsaktivitäten zu verbessern und auf individuelle Personen umzulegen. Mithilfe einer Kombination von Unternehmensdaten aus unterschiedlichen digitalen Touchpoints und Unternehmenssystemen produzieren wir messbare, automatisierte und personalisierte Kundenerlebnisse. Durch unserer Predictive-Analytics-Lösungen können wir zudem das potenzielle Kundenverhalten der Zukunft vorhersagen und darauf reagieren.

Über Piwik PRO

Piwik PRO Analytics Suite ist eine Datenschutz respektierende Plattform, die fortgeschrittene, aus Google Analytics bekannte, Analyse-Features bietet. Dabei erlaubt sie volle Kontrolle über die getrackten Daten. Diverse Organisationen vertrauen auf die leistungsfähige Analytics Software und den hoch angesetzten Kundensupport.

Die Features und Hosting-Optionen der Piwik PRO Analytics Suite erlauben unseren Kunden deren Nutzung in hochsensiblen und anspruchsvollen Umgebungen. Deswegen profitieren Organisationen wie die niederländische Regierung, Deutsche Flugsicherung und NABU von der Plattform Piwik PRO, um die interne Sicherheit und rechtliche Anforderungen zu erfüllen, aber vor allem auch Datenschutzverordnungen wie die DSGVO, CCPA und HIPAA einzuhalten.

Alle vier Module der Piwik PRO Analytics Suite arbeiten eng miteinander zusammen, um einerseits die größtmögliche Datenmenge für Ihre Analysen zu sammeln und gleichzeitig die Rechte und Freiheiten betroffener Personen zu respektieren, deren Daten gesammelt werden. Mit den Modulen Analytics, Tag Manager, Customer Data Platform und Consent Manager optimieren unsere Kunden die Customer und User Journey mittels flexibler Reports und einfacher Bedienung.

Bei Rückfragen

Gerhard Kürner
Geschäftsführer
506 Data & Performance GmbH
Mobil: +43 650 4466777
Email: gerhard@506.ai

Fast doppeltes personelles Wachstum

Unser aktuelles, stark erweitertes Team besteht aus 13 Teammitgliedern, davon wurden 6 MitarbeiterInnen mitten im Lockdown 2 und 3 ongeboarded: Eine besondere Herausforderung, da wir uns bereits seit Ende Oktober im Homeoffice befinden und somit fast das gesamte Onboarding online stattfinden musste. Da wir unser Ziel weiter massiv verfolgen, die gesamte Digital Customer Journey abzubilden, haben wir unsere Bereiche adaptiert und erweitert. Neben den Bereichen “Customer Data Management” und “Performance Marketing” wurde aus dem Bereich “Demand Generation” der Bereich “Marketing Automation”.

Die Abteilung Performance Marketing wurde ergänzt durch Patrick Bogeschdorfer. Mit ihm haben wir nun einen Online-Marketer mit über 10 Jahren Erfahrung im Digital Paid Media Bereich im Team. Im Bereich “Marketing Automation” haben wir Alexander Schurr als Praktikant eingestellt. Außerdem gibt es seit Dezember eine eigene Abteilung “Projektmanagement”, wobei hier neben Sabina Ziegler, die bereits seit Beginn bei 506 ist, neu hinzu kamen: Heidrun Knafl, Christina Gonska und Bianca Siegl. Dieses 5-köpfige Team wird geleitet von Katharina Skarabela, die im Dezember 2020 als Head of Operations zu 506 kam.

Die Digitalexpertin bringt umfassende Erfahrung in Strategieentwicklung in Change Prozessen, bereichsübergreifender Projektleitung, Einführung und Weiterentwicklung von Plattformen, interner und externer Kommunikation, (digitalem) Marketing sowie (Employer) Brand Management mit. Sie war zuletzt in der Industrie tätig und leitete dort die Abteilung Digital & Online Communications.

Als Head of Operations wurde Katharina auch Mitglied im 506 Management Board. Sie folgt damit Nicola Helekal auf die Position, die sich in die Mutterschaftskarenz verabschiedet hat, und übernimmt neben der Leitung des Projektmanagement-Teams künftig viele strategische Aufgaben und zeichnet sich für die HR-Agenden von 506 verantwortlich.

“506 hat sich für 2021 große Ziele gesetzt! Mit unserem neuen, kompetenten Team sind wir bestens ausgestattet dafür, dass unsere Kunden mit uns so richtig durchstarten können.”

Gerhard Kürner

CEO bei 506

Ready for Take-Off: 506 Website in neuem Glanz

Ganz neu ist auch unsere 506 Website, die Ende Jänner online ging.  Hier war es uns besonders wichtig, den Kundennutzen unserer Leistungen und Produkte noch weiter hervorzuheben. Gemeinsam mit unserer Partner-Agentur Lunik2 ist es uns gelungen, unseren Webauftritt frischer, moderner und übersichtlicher zu gestalten, natürlich getreu unserer Devise: “Schneller – Besser – Datenbasiert”. Weiters sind spannende Partnerschaften bereits in der Pipeline – mehr dazu erfahren Sie hier in Kürze.

Fazit

Gemeinsam ist es uns als Team von 506 gelungen, in einer Krisenzeit einen Raketenstart an den Tag zu legen, und wir werden auch weiterhin unser Portfolio basierend auf First-Party Daten, unsere Kunden und unser Team ausbauen. Die Weichen sind gestellt und wir freuen uns schon, wenn die Corona-Pandemie und die Lockdowns vorbei sind. Dann können wir endlich  auch gemeinsam analog im Team zusammenarbeiten, denn Fun Fact: Einige unserer neuen MitarbeiterInnen kennen (wenn überhaupt) nur 1-2 KollegInnen persönlich.

Inbound vs. Outbound Marketing

HubSpot unterstützt im Wesentlichen beim Inbound Marketing. Dabei wird eine Strategie entwickelt, wie ein Kunde das Unternehmen findet. Beim Outbound Marketing hingegen sollen Unternehmen den Kunden finden (just sayin). Diese Formen werden auch als “Fishing” und “Hunting” oder “Pull-” und “Push-Marketing” bezeichnet.

HubSpot selbst setzt im Inbound auf drei wichtige Komponenten:

  • Content
  • SEO
  • und Social Media

Damit potentielle Kunden Interesse bekommen, braucht es guten Content. Dieser führt auf die Unternehmensseite, wodurch der Kunde durch eine gute Customer Experience gefesselt werden soll.

Durch Suchmaschinenoptimierung wird der Content, der verfasst wird, besser gefunden um so einem möglichen Abschluss ein Stückchen näher zu kommen. Zu guter Letzt kann der Content auf den unterschiedlichsten Social Media Kanälen, die für Unternehmen als relevant gelten, verbreitet werden.

Quelle für Grafik: https://blog.hubspot.de/marketing/outbound-vs-inbound-marketing

HubSpot in a nutshell

Damit die Einsatzmöglichkeiten und der Umfang des Tools deutlicher werden, haben wir nachstehend die für uns wichtigsten Features ausgearbeitet und zur Veranschaulichung mit Praxisbeispielen von 506 Data & Performance hinterlegt.

Datenbank/CRM

Im HubSpot CRM werden die Daten unserer Website-Besucher (+Bestandskunden und Leads) erfasst und zentral gesammelt. Ist ein Nutzer in der Datenbank (durch sein eigenes Handeln = Consent) so wird sein Verhalten im Tool festgehalten. Dadurch können wir potenzielle Kunden individuell betreuen und Maßnahmen treffen, die eine Beziehung aufbauen bzw. stärken. Eine Strukturierung aller Datensätze wird durch den Einsatz von Listen möglich, dabei werden Bedingungen erstellt, die auf die Listenmitglieder zutreffen. Ein Beispiel: Jemand lädt sich auf unserer 506 Product Seite Informationen zum digitalen Flugblatt herunter und wird in die Liste “506 Produktlösungen Digitales Flugblatt” aufgenommen.


E-Mail Marketing

Ein für uns essentielles Asset ist das E-Mail Marketing Tool, wodurch wir beispielsweise unseren 506 Newsletter (BTW Sign up), unsere Whitepaper sowie Produktlösungen für 506 Products versenden.

Dafür wurden unterschiedliche Design-Vorlagen mittels Drag&Drop erstellt, responsive optimiert und personalisiert. Nachstehend auch ein Screenshot zum Thema: Wie Personalisierung nicht funktioniert. 🙂 Neben dem manuellen Versenden unserer E-Mails, besteht auch die Möglichkeit, diese automatisiert zu versenden. Mithilfe eines übersichtlichen Reportings werden unsere Kennzahlen nach jedem Newsletter-Versand ausgewertet, Insights abgeleitet und die Erkenntnisse für den nächsten Versand berücksichtigt.


Social Media

Das integrierte Social Media Management Tool ermöglicht meiner Kollegin voll automatisiert ihre Beiträge in den unterschiedlichen Social Media Kanälen (z.B. Facebook) zu posten und ist gleichzeitig eine Option für einen Social Media Calendar. Ein personalisiertes Dashboard übernimmt dabei die Rolle des Reporting und gibt uns die Möglichkeit, unsere Ziele immer im Auge zu behalten.


Website

Der Bereich Website umfasst zum einen die Möglichkeit einen Blog zu erstellen, zu warten und zu hosten. Zum anderen verwenden wir Landing-Pages in HubSpot um mit One Pagern möglichst schnell, eigenständig und problemlos live zu gehen. Dies ist auch meist der wesentliche Vorteil für unsere Kunden, da keine Abhängigkeit von der IT-Abteilung besteht. Dafür haben wir uns einige Templates im 506 CI erstellt, die wir nach Bedarf mit Bild und Content und den passenden Formularen befüllen, um so auch unsere Kunden auf dem Laufenden zu halten.

» Hier ein Beispiel für eine 506 Produkt-Landingpage


Leaderfassung mittels Formularen

Um eine Lead-Generierung zu ermöglichen, werden auf vielen unserer Seiten – insbesondere den Produktlösungen – Formulare integriert. Dabei ist es uns wichtig, dass der Nutzer einen kurzen Weg bis zum Abschluss hat, wir aber im Gegenzug alle für uns relevanten PII (Persönlich identifizierende Informationen) Daten der Nutzer bekommen. Ein guter Tausch für beide Seiten bedeutet immer, einen Mehrwert gegen Daten zu bieten.


Sales mittels Deals

Hier werden all unsere Deals zusammengefasst und mittels einem Canvas Board übersichtlich dargestellt. Dadurch wird zum einen Transparenz für das Team möglich und zum anderen werden auch mögliche Abschlüsse in absoluten Zahlen festgehalten. Der größte Mehrwert liegt jedoch in der Follow-Up-Kommunikation. Oftmals wird in Unternehmen vergessen oder verabsäumt, ein bereits gesendetes Angebot beim potentiellen Kunden nachzufassen. Mit den Deals innerhalb von HubSpot werden automatisiert Erinnerungen für den Vertriebs-Mitarbeiter erstellt.


Marketing Automatisierung mit Workflows

Damit unsere Konzepte nicht manuell gesteuert werden müssen, verwenden wir sogenannte Workflows. Wichtig ist, dass vor der Implementierung einer Automatisierung die Logik und der Inhalt festgehalten werden. Beim Aufbau der Automatisierung wird dann die für uns logische Abfolge der Ereignisse erstellt.

BTW: mein Kollege Hans-Peter hat einen Welcome E-Mail Workflow skizziert 

Ein Beispiel ist unser Bewerbungsprozess, welcher im Screenshot nachstehend dargestellt wird. Wenn sich ein Bewerber auf einer unserer 506 Jobseiten bewirbt und das Formular “HR_Form_BewerbungJobs” abschickt, so wartet das System 2 Minuten (Timeslot zum Erfassen der Daten im HubSpot System) und unser potentieller Bewerber wird in den Workflow “Anrede Sg Herr/Frau” aufgenommen. Dabei wird durch die Angabe einer Anrede im Formular die für den Nutzer passende Begrüßung hinterlegt. Abschließend bekommt der Bewerber eine E-Mail mit von uns definieren Inhalten und die Unterlagen werden an die verantwortliche HR-Person im Unternehmen weitergeleitet.

Wer das gerne ausprobieren möchte: We are hiring! 😉

Berichte

HubSpot bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten um Berichte zu erstellen, die an Ihre Unternehmensbedürfnisse angepasst werden können. Mit den personalisierten Reports können die Online-Marketing-Aktivitäten im Überblick behalten werden und es besteht die Möglichkeit, schnell zu reagieren.

Fazit

HubSpot ist kein Allheilmittel und schon gar nicht die Lösung für alle Ihre Herausforderungen. Viel wichtiger ist es, vorab Ihre Anforderungen zusammen zu tragen und dann ein für Ihr Unternehmen passendes Tool zu implementieren, mit dem Sie langfristig glücklich sind. Dabei stehen wir als Berater und Implementierer jederzeit zur Verfügung und erfüllen Ihre Wünsche rund um Inbound Marketing, Leadmanagement oder Marketing Automatisierung.

Und sollte es am Ende wirklich HubSpot sein, dann sind wir als zertifizierter Agenturpartner bereit zum lift-off!

Falls Sie gerne mal unter die Haube von HubSpot sehen möchten, so können wir Ihnen sehr gerne bei einem persönlichen oder digitalen Hangout Termin Einblicke in das Tool geben.

Online-Shop – das Allheilmittel?

Die Regierungsbeschlüsse zu Covid-19 vom 13. März 2020 zwingen alle Geschäfte, die nicht der Grundversorgung unterliegen, geschlossen zu bleiben. Dabei trifft es jene besonders hart, die den größten Teil ihres Umsatzes f2f erwirtschaften. Bei Unternehmen, mit angebundenen Online-Shop, führt die fehlende stationäre Beratung zu großen Schwierigkeiten in der Produkt-Kommunikation.

Ist ein Produkt erklärungsbedürftig oder individuell abgestimmt auf den Kunden, benötigt es oft zusätzliche Beratung vor Ort, auch wenn der Kauf digital abgewickelt wird. Beispiele für solche Produkte sind Fahrräder oder Ski. Dasselbe gilt auch, wenn die Auswahl des Produktsortiments den Kunden überfordern kann. Dadurch kann selbst bei vorhandenen Online-Shop die Conversion unter den Covid-19-Maßnahmen leiden.

Es geht nicht ohne Entscheidungshilfe

Hier kann Online-Beratung den entscheidenden Mehrwert für den Kunden bringen. Wie dies schnell und sauber umgesetzt werden kann, zeigen die drei nachfolgenden Konzepte von führenden Unternehmen auf ihrem Sektor. Dies führte zu einer Stärkung der Kundenbeziehung und hilft den Unternehmen besser durch diese Krise zu kommen.

1. Ikea Möbelvertrieb OHG

Unter der Headline “Kostenlose Online Expertenplanung” bietet der schwedische Möbelhändler seinen (potenziellen) Kunden weiterhin Beratung und Fachexpertise.

Planungsthemen, die bis jetzt von Fachpersonal vor Ort übernommen wurden, sind hier kategorisiert und durch klare Call-to-Actions dargestellt. Nach Auswahl des Themenbereiches erfolgt entweder eine Weiterleitung zu spezifischen Fragen oder die Auswahl eines Termins für ein persönliches Gespräch mit einem Berater via Telefon und Bildschirmübertragung.

» Hier geht’s zum Konzept

2. OBI Group Holding

Der Baumarkt setzt in Puncto Online-Beratung auf seine App “heyOBI”. Diese bietet kostenlose Beratung via Nachricht, Telefon oder Videotelefonie, wobei der Kunde eine für ihn passende Form der Beratung auswählen kann. Grundvoraussetzung ist ein OBI Kundenkonto, das in einigen wenigen Schritten erstellt werden kann.

Dadurch werden Persönlich identifizierende Informationen (PII) generiert, welche an das Thema Datenmangement andocken und für alle weiteren Marketingzwecke genutzt werden können. Die Downloads während Covid-19  spielen somit zusätzlich in das Leadmanagementkonzept von OBI ein.

» Hier geht’s zum Konzept

3. INTERSPORT Austria GmbH

Intersport schaffte den Wechsel von stationärer Beratung auf Online-Beratung mit der Integration eines Online-Formulars auf der bestehenden Website. Mithilfe dieses Formulars ist es möglich ein telefonisches Gespräch mit einem Berater aus seinem Lieblingsstandort  zu vereinbaren. Dabei stehen unterschiedliche Timeslots und Themenbereiche zur Verfügung. Die Besonderheit dieses Services ist die Möglichkeit einen direkten Verkaufsabschluss per Telefon zu tätigen.

» Hier geht’s zum Konzept

Automatisierung ist der Schlüssel

Die drei vorangegangenen Lösungen für digitale Beratung haben etwas gemeinsam – dahinter liegen automatisierte Prozesse.
Dabei wird der gesamte Workflow:

» Terminfindung durch dynamischen Kalender
» Vorabbefragung
» Benachrichtigung bspw. Terminerinnerung
» Nachfassen des Termins

vollautomatisch durchgeführt. Eine manuelle Kette über ein einfaches Formular würde theoretisch funktionieren, ist aber nicht userfreundlich, ein großer Aufwand für die Unternehmen und kann zu Problemen in der Abwicklung führen. Zusätzlich ist es wichtig die Daten, die dabei generiert werden, strukturiert zu erfassen um den Kunden darauf aufbauend den besten Service zu bieten.

So geht’s richtig!


Soft Facts
  • Information über den Gesprächspartner dem Mitarbeiter zur Verfügung stellen
  • Interne Guidlines und Gesprächsleitfaden für Berater definieren
  • Dokumentation des Beratungsgesprächs (im besten Fall direkt im Customer-Relationship-Management System)
  • Puffer-Zonen von mindestens 10 Minuten zwischen den Terminen  für den Mitarbeiter einplanen
  • Follow-Up nach der Online-Beratung an den Kunden senden
      1. Bestellbestätigung
      2. Kundenbindung – Vielen Dank für das Gespräch!
      3. Versand eines Rabattcodes, Back in stock Angeboten
Hard Facts
  • Website, App
  • Klar definierte CTAs
  • Integriertes Formular (PII)
  • Termin-Kalender Funktion (Advanced)
  • Geeignete Technologie passend zur Beratungsform
  • CRM-System mit Marketing-Automation (Advanced)

Gekommen um zu bleiben?

Welche Vorteile könnte eine Online-Beratung nach Ende der Maßnahmen bedeuten:

+   Ergänzend zu Retail-Stores, kann Online als Verkaufsfläche dienen

+   Möglichkeit der Erklärung von komplexen Produkten im Online-Handel

+   Wachsendes Know-how im Umgang mit Online-Videos bei Kunden und Mitarbeitern

+   Service on demand: zeitlich flexible Online-Beratung (Terminkalender)

+   Up- und Crossselling im persönlichen Gespräch möglich

  Fehlendes Einkaufserlebnis für den Kunden

  Testmöglichkeit des Produktes nicht gegeben (Produktqualität)

  Abgabe von persönlichen Daten als Barriere für den Kunden (Datensicherheit)

Und jetzt?

Mit dem 14. April 2020 dürfen per Erlass Geschäfte unter 400 qm wieder öffnen. Dies bedeutet kleine Einzelhandelsunternehmen werden langsam aus der Schockstarre wieder erwachen. Ein Zurückkehren zur Normalität ist allerdings noch nicht absehbar. Einige sprechen sogar von der neuen Normalität. Trends zeigen, dass durch Covid-19 die Entwicklung hin zum Online-Handel um ein vielfaches beschleunigt wurde. Dies bedeutet: Es ist wichtig sich auch langfristig diesen neuen Gegebenheiten anzupassen.

Webshops und die ersten Online-Auftritte kleiner Marken werden die Dinge sein, die uns aus dieser Krise erhalten bleiben.  Eine dieser Initiativen wurde durch die Plattform mein-handel.at bereits erfolgreich umgesetzt. Dabei wird Händlern die Möglichkeit geboten, schnell und einfach einen eigenen Online-Shop zu launchen.

Um dabei eine bestmögliche Customer Experience zu gewährleisten, haben wir unser Produktportfolio um die “506 Customer Service Plattform” kurz CSP erweitert. Damit liefern wir eine simple Automatisierungslösung, um mit Kunden Beratungsgespräche für erklärungsintensive Produkte per Videotelefonie durchführen zu können.

1. Angebot analysieren: Produkte identifizieren, mit denen wir jetzt punkten können

Der stationäre Handel sperrt zu und das Kaufverhalten der Kunden ändert sich dramatisch. Viele Marketer fragen sich daher: “Wofür noch werben, wenn keine Nachfrage mehr besteht oder meine Geschäfte geschlossen haben?” Hier sollte man sein Angebot gut analysieren und beobachten, wofür die Nachfrage vielleicht sogar gestiegen ist. Wer einen Online Shop oder einen Lieferdienst hat, ist nun natürlich klar im Vorteil.

2. Angebot anpassen: Produkte/Dienstleistungen so verändern, dass wir sie weiterhin vertreiben können

Doch auch wer nicht in dieser beneidenswerten Situation ist, kann nun kreativ werden und Wege finden, wie das Produkt oder die Dienstleistung auch unter den bestehenden Umständen noch vertrieben werden kann. Schulen steigen auf E-Learning anstatt von Präsenzangeboten um. Warum soll das also für meine Messe oder mein Weiterbildungsangebot nicht möglich sein? Überlegen Sie, wo und wie Sie Ihre Produkte verändern können, um auch in Krisenzeiten handlungsfähig zu bleiben. Videos können dabei eine große Hilfe sein.

3. Reichweite nutzen: Anstieg der Nutzung von Social Media Kanälen, TV und Web

Wir befinden uns aktuell in der ersten Phase der Krise. Die Leute wurden nach Hause geschickt, arbeiten remote, betreuen die Kinder und haben hauptsächlich viel mehr Zeit als sonst. Die sozialen Medien und das Internet (aber auch traditionelle Kanäle wie TV) erleben somit einen massiven Anstieg der Nutzerzahlen bzw der darin verbrachten Zeit. Über diese Kanäle wird Kontakt mit den Liebsten gehalten, die man nicht besuchen darf und man erhält die wichtigen Informationen von vertrauenswürdigen Quellen. In dieser ersten Phase ist noch kein akutes Interesse für Produkte vorhanden, die nicht zwingend zum Überleben notwendig sind (Essen, Medikamente und Kredite). Es ist aber davon auszugehen, dass diese Phase nur kurz anhält. Nach ein paar Tagen wird auch das zu (einer etwas anderen) Normalität. Deshalb ist es wichtig, bereits jetzt die vorhandene große Reichweite zu bespielen. Mit einer Paid Media Kampagne kann Interesse für die Produkte geweckt und auf das Angebot hingewiesen werden, das weiterhin verfügbar ist. Bereits während den ersten Tagen der Krise war zu beobachten, dass die Preise für Online Ads – aufgrund des geringeren Mitbewerbs gepaart mit erhöhtem Traffic in den Kanälen – um etwa 20% gefallen sind.

Ebenfalls sollten bestehende und neue Kampagnen inhaltlich angepasst werden, um Relevanz zu erzeugen. So genau wie zur aktuellen Stunde wissen wir selten, was unsere Zielgruppe beschäftigt. Durch die Nutzung von Dynamic Ads können Inhalte schnell und einfach angepasst werden und so zu jeder Zeit auf die aktuelle Situation Bezug genommen werden.

4. Von der Langeweile profitieren: relevante und kreative Inhalte bereitstellen

In nur ein paar Tagen wird die erste Phase der Unsicherheit abklingen und durch Langeweile ersetzt. Durch Dienstfreistellung, Kurzarbeit oder Home Office haben die Menschen mehr Zeit und sind offen für neue Dinge, für die sie sonst kaum Zeit haben. Das bedeutet eine große Chance fürs Content Marketing und auch für kreative Ideen: was wäre, wenn Sie gerade jetzt ein interaktives Online Spiel launchen würden, in dem User mit Ihrer Marke interagieren?

5. E-Commerce stärken: Suchanzeigen forcieren

Die Zahlen aus China zeigen, dass die Menschen während der Krise nicht weniger für Retail Produkte ausgeben, als unter normalen Umständen. Anstatt im stationären Handel wird eben Online eingekauft. Folglich kann man als Händler sogar von der Corona Krise profitieren, wenn man sich im E-Commerce richtig aufstellt. Wir alle kennen das Glücksgefühl, das ein neuer Bikini, ein neues Tablet oder ein neuer Laufschuh verbreitet. Es ist also nur eine Frage der Zeit bis die Menschen anfangen, sich durch Online Shopping das Leben zu versüßen. Mit Search und Shopping Ads kann man die Interessenten auf die eigenen Produkte aufmerksam machen und sich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Mitbewerb schaffen.

Für Fragen zum Thema “Corona Krise: 5 Tipps, wie Sie Ihr Unternehmen auf Kurs halten” steht Ihnen gerne unser Gründungs-Team per Mail (office@506.ai) zur Verfügung.

Gerhard Kürner  – CEO
Nicola Helekal – Head of Performance Marketing
Andreas Stöckl – Head of Customer Data Management
Hans – Peter Manzenreiter – Head of Demand Generation

Was bedeutet Attribution?

Um das Budget möglichst kosteneffizient einzusetzen, wird es auf die Performance der einzelnen Kanäle abgestimmt. Hier gilt: Wer seine Nutzer kennt, spart Geld. Um die Zielgruppe „kennenzulernen“ können Daten aus laufenden Kampagnen herangezogen werden. Eine Attributions-Strategie hilft dabei, die notwendigen Informationen zu sammeln und zu interpretieren. Richtig umgesetzt lässt sich somit nachvollziehen, mit welchen Maßnahmen der Nutzer in Berührung kam und durch welche er letztendlich zum Kunden konvertierte. Dadurch kann die Kampagne optimiert werden, um den maximalen ROI (Return on Investment) zu erhalten.

Zur Veranschaulichung verwenden wir ein Fußballspiel als Analogie. Jeder Spieler ist eine Online Marketing-Maßnahme Ihres Unternehmens und ein Torschuss stellt eine Conversion dar.

Wir starten mit einem Abstoß von unserem Torhüter, der Display-Kampagne. Der Torwart spielt zum Facebook Retargeting. Facebook gibt den Ball ab an Google Search Marketing. Google dribbelt bis nach vorne zum Strafraum. Es ist soweit, Zeit für den letzten Pass. Automated E-Mail Marketing übernimmt… und Tor! E-Mail erzielt tatsächlich eine Conversion.

Doch welche Maßnahme war in diesem Fall ausschlaggebend für die Kaufentscheidung des Kunden? Und wenn alle beteiligt waren, wie gewichtet man den Beitrag jedes einzelnen Touchpoints? Oder zählt am Ende nur der, der das Tor schießt?

Je mehr Marketing-Maßnahmen eingesetzt werden, desto schwieriger wird es, die Customer Journey nachzuverfolgen und den Touchpoints den richtigen Anteil am Conversion-Wert zuzuschreiben. Um die Auswertung und Interpretation der einzelnen Touchpoints zu erleichtern, gibt es verschiedene Attributionsmodelle.

Single-Touch Attributionsmodelle

Bei diesen Modellen wird einem Touchpoint der gesamte Conversion-Wert zugeschrieben.

In unserer Fußball-Analogie: Ein Spieler erhält das volle Lob des Trainers und wird von den Fans gefeiert. Das restliche Team geht leer aus.

  • Erste Interaktion (First Touch)
    Dem ersten Klick beziehungsweise der Interaktion mit dem ersten Channel werden 100 % des Conversion-Wertes zugerechnet. In unserem Fußballspiel wäre das der Torhüter, der die Aktion mit seinem Abstoß einleitete.
  • Letzte Interaktion (Last Touch)
    Dem letzten Klick beziehungsweise der Interaktion mit dem letzten Channel werden 100 % des Conversion-Wertes zugerechnet. Der Torschütze lebe hoch! 
  • Letzte indirekte Interaktion (Last non-direct Touch)

Hierbei werden alle direkten Zugriffe ignoriert. Der letzten Interaktion mit paid Media werden 100 Prozent des Conversion-Werts zugeordnet.

Multi-Touch Attributionsmodelle

Diese Attributionsmodelle rechnen mehreren Touchpoints einen Beitrag an der Conversion zu. Nicht ein Spieler alleine steht im Rampenlicht, das gesamte Team bekommt entsprechendes Lob ab.

  • Linear (Even-weight)
    Jeder Interaktion wird der gleiche Anteil am Conversion-Wert zugewiesen. Die Fans feiern alle Spieler gleichermaßen.
  • Zeitverlauf (Time-Decay)
    Je näher ein Touchpoint der Conversion ist, desto höher ist der Conversion-Wert, der ihm zugeschrieben wird. Während der Torhüter kaum Anerkennung bekommt, wird der Torschütze am meisten bejubelt.
  • Positionsbasiert (Position-based)

Dieses Modell wird auch Badewannen Modell genannt. Es schreibt jeweils 40 % des Conversion-Werts dem ersten und letzten Touchpoint zu. Die übrigen 20 % werden gleichmäßig dazwischen verteilt. Der Torhüter und der Torschütze bekommen ein extra Lob vom Trainer.

  • Datengetriebene Attribution (Machine Learning)

Bereits gesammelte Daten werden ausgewertet. Anhand von diesen generiert das Modell benutzerdefinierte Regeln für die Conversion-Attribution jedes Marketing Touchpoints anhand der bisherigen Performance. Dafür braucht es jedoch eine gewisse Menge an Daten, ansonsten kann das System kein Muster erkennen. Die Fans wählen den Spieler der Saison. Je besser ein Spieler spielt, umso mehr Stimmen erhält er.

Die Wahl des richtigen Modells

Doch woher weiß ich, welches das richtige Modell für mein Unternehmen ist? Die Antwort hängt von verschiedensten Faktoren ab. Es braucht Erfahrung und Know-How, um die richtige Wahl zu treffen.

Für Image-Kampagnen empfiehlt sich das First Touch Modell. Der Nutzer soll in den Upper Funnel geholt, sprich auf die Marke aufmerksam werden. Anhand dieses Modells lässt sich schnell evaluieren, wo die ersten Kontakte mit der Brand stattgefunden haben.

Eine große Rolle bei der Modell-Wahl spielt auch die Länge der Customer Journey. Wenn diese nach einem Klick beendet ist, ist das Last-Click Modell die richtige Entscheidung. Bei komplexeren Varianten ist es ratsam, auf eines der Multi-Touch Modelle zurückzugreifen. Je mehr Daten zur Optimierung zur Verfügung stehen, desto leichter wird es, Zielgruppen mit den richtigen Werbemaßnahmen individuell anzusprechen. Infolgedessen steigt auch der ROI dementsprechend.

Last but not least: Die Entscheidung für ein Modell ist eine sehr langfristige. Ansonsten sind die Ergebnisse nicht mehr vergleichbar und entsprechend nichtssagend. Die Wahl der Attribution sollte gründlich überlegt sein.

Es ist Zeit für neue Lösungen

Diese Fragen sind nicht neu, aber die dafür notwendigen Antworten verändern sich rasend schnell und basieren mittlerweile zur Gänze auf anonymen oder persönlichen Kundendaten. Gerade durch die Digitalisierung unserer Kommunikation und die DSGVO entwickelt sich dieser Bereich in bisher ungeahnter Geschwindigkeit. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, haben wir die 506 Data & Performance GmbH gegründet. 506 bietet durch den speziellen Daten-Fokus Lösungen an, die Ihnen helfen, erfolgreicher zu sein.

„AI-powered, data-driven marketing &
service solution provider”

Unsere Spezialisten entwickeln gemeinsam mit Unternehmen und Partnern durchgängige Datenstrategien. Dafür analysieren wir alle gesammelten Kundendaten, von Websitedaten bis hin zum Kassenzettel aus dem ERP-System. Darauf basierend treffen wir Entscheidungen, wie das Geschäft verbessert werden kann. Bei 506 bündeln wir die Lösungen der Bereiche Data Analytics und Digital Paid Media Campaigning. Wir verknüpfen sie mit Marketing-Technologien wie Lead Nurturing, Landing Pages oder automatischen digitalen Dialogen.

Durch diese Kombination können wir Werbung effizienter ausspielen. Die Botschaft erreicht die Zielgruppe zum richtigen Zeitpunkt und über den richtigen digitalen Kanal. Die Erkenntnisse aus den Kundendaten werden verwendet, um jedem Kontakt eine personalisierte, ideale User Experience zu bieten. Wie oft geben Sie online Ihr Geburtsdatum an? Und wie viele wirklich emotionale, in Erinnerung bleibende Gratulationen erhielten Sie zu Ihrem letzten Geburtstag? Selbst eine der einfachsten Möglichkeiten, die Beziehung zu den hart erarbeiteten Leads zu beleben, wird häufig nicht ausreichend genützt.

Brand-as-a-Service auf dem Vormarsch

Vor allem im B2B-Bereich ist es eine große Herausforderung, einmal gewonnene Kontakte zu gewinnbringenden Geschäftsbeziehungen zu konvertieren. Um dies möglichst effizient und automatisiert zu schaffen, benötigt es datengetriebene Trigger-Prozesse und sinnvolle LeadqualifizierungenBrand-as-a-Service gewinnt an Bedeutung. In den nächsten Jahren werden sich Marken, die interaktive Dienste für ihre Produkte entwickeln können, auf dem Markt durchsetzen. Das wird den Marketingbereich massiv verändern. Die gesamte Customer Journey rückt stärker in den Mittelpunkt. Infolgedessen werden Bereiche wie das Kundenservice oder das Kundenerlebnis immer wichtiger. Es benötigt umfassende Datenstrategien, um den Kunden die optimale User Experience bieten zu können und das eigene Unternehmen als Service zu positionieren.

First Party-Daten gewinnen an Bedeutung

Google, Facebook und Co. gewähren Dritten keinen Zugriff auf Ihre Daten. Die Möglichkeiten, selbst Daten durch Cookies zu erhalten, sinken. Das Thema Consent Management wird 2020, auch aufgrund der DSGVO, immer relevanter. Unternehmen benötigen die Einwilligung von Nutzern, um Daten sammeln und verwenden zu dürfen.

Aufgrund dieser Entwicklungen wird die Bedeutung von First Party-Daten rasch wachsen. Darunter versteht man jene Daten, die ein Unternehmen selbst erhebt.

Fazit

Wer ist 506?

In den nächsten Jahren werden große Veränderungen im digitalen Bereich auf uns zukommen. Kundendaten helfen dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Eines der besten Managementteams mit jahrelanger Erfahrung in den jeweiligen Spezialdisziplinen steht Ihnen zur Verfügung:

(v.l.n.r)

NICOLA HELEKAL, die bereits bei der Lunik2 Marketing Services GmbH den Performance Bereich geleitet hat, verantwortet die Operations des gesamten Unternehmens und leitet in Personalunion den Programmatic Advertising-Bereich.

Mit PROF. (FH) DR. ANDREAS STÖCKL ist es uns gelungen, einen renommierten Artificial Intelligence-Spezialisten zu gewinnen. Als Professor an der FH OÖ Campus Hagenberg hat er die Leitung des Data Science-Bereichs übernommen.

HANS-PETER MANZENREITER, als einer der anerkanntesten Spezialisten im Online Marketing, ist für die Produktentwicklung sowie für den Lead- und Demand-Bereich von 506 verantwortlich.

Mit freundlichen Grüßen und viel Erfolg für das neue Jahr!

Gerhard Kürner
CEO 506

Über diesen Blog

Hallo, mein Name ist Christian und du siehst hier das Tutorial Template aus dem Wordpress Template Tutorial auf Lernen²

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