Die Facebook Business Suite im Überblick

Die Facebook Business Suite vereint die wichtigsten Funktionen für Seitenbetreiber auf Facebook und Instagram an einem Ort. Das macht die Planung von Postings, Beantwortung der Nachrichten und die (vereinfachte) Analyse der Beiträge sichtlich zeitsparender.

Navigation Business Suite

Was kann die Facebook Business Suite?

  • Alles auf einem Blick: Auf der Startseite erhält man einen Überblick zu Updates, geposteten Beiträgen, Werbeanzeigen und Insights der verknüpften Facebook-Seiten und Instagram-Profile.
  • Einheitliches Postfach: Im Postfach sammeln sich alle Nachrichten und Kommentare aus Facebook und Instagram. Hier lassen sich auch automatisierte Antworten erstellen. Diese sind vor allem für Abwesenheitsnotizen oder häufig gestellte Fragen nützlich. Es ist empfehlenswert diese Funktion für alle relevanten Social Media Kanäle zu aktivieren um keine weiteren Nachrichten zu verpassen. Diese lassen sich auch unabhängig von der Business Suite im Postfach auf Facebook und Instagram einstellen.
  • Beiträge posten: Beiträge lassen sich über die Business Suite kanalübergreifend auf Facebook und Instagram gleichzeitig posten oder vorausplanen (auch cool: den Postingtext kann man dennoch pro Plattform anpassen: Thema Hashtags).
  • Werbeanzeigen erstellen und Beiträge bewerben: Über die Facebook Business Suite ist es auch möglich bestehende Beiträge zu boosten oder Werbeanzeigen zu erstellen. An dieser Stelle sei aber erwähnt, dass die Business Suite nicht auf die Schaltung von größeren Kampagnen ausgerichtet ist und die Funktionen somit stark eingeschränkt sind.

  • Analyse: Unter Insights werden Daten zu Trends, Content und Zielgruppe angezeigt. Hier können Performance-Kennzahlen wie zum Beispiel Reichweite oder Interaktionen eingesehen werden. So kann analysiert werden, welche Beiträge gut und welche weniger gut funktionieren. Unter Zielgruppe werden die demographischen Daten der Follower angezeigt (das ist jedoch erst ab 100 Follower möglich).
  • Einstellungen: Über die Business Suite lassen sich auch Einstellungen, wie Seitenrollen, treffen. So können über das Interface weitere Rollen verteilt und angepasst werden. Unter Einstellungen kann zudem das Instagram-Konto verknüpft werden und die Seiteneinstellungen können durch eine Weiterleitung direkt auf Facebook angepasst werden.
  • Weitere Tools: Unter weitere Tools findet man Verknüpfungen zu weiteren Funktionen des Business Managers, die eher für fortgeschrittene Nutzer gedacht sind, wie z. B.: Events Manager, Zielgruppen, etc. Aber auch Abrechnungseinstellungen findet man hier.
  • Mobile App: Mit der App kann die Facebook Business Suite auch standortunabhängig am Smartphone oder Tablet verwendet werden.

App Startseite Business Suite

Facebook Business Suite vs. Facebook Business Manager

Nachdem die wesentlichen Funktionen der Business Suite geklärt sind, stellen sich die Fragen, wo liegt der Unterschied zum Business Manager und was ist besser? Die Business Suite oder doch der Business Manager? Einfache Antwort vorweg: es kommt darauf an.

Die Facebook Business Suite bietet eine zentrale Möglichkeit die Facebook- und Instagram-Profile des Unternehmens zu verwalten, sei es beim Posten, beim Community Management oder bei Analysen. Der Business Manager setzt hingegen an einer anderen Stelle an, vernachlässigt die organische Verwaltung und konzentriert sich auf das Kampagnen-Management rund um Paid Social, Zielgruppen und Events-Tracking mit dem Facebook Pixel oder der Conversion API. Ja, über die Business Suite sind auch Werbeanzeigen möglich, jedoch wie vorhin schon erwähnt, sehr eingeschränkt und kaum vergleichbar mit den Möglichkeiten des Business Managers. Die Ausrichtung und somit auch die Zielgruppe, die Facebook mit den beiden Tools ansprechen möchte, sind also grundsätzlich verschieden. Wo die Business Suite mit kanalübergreifenden Community Management und Beitragsplanung über eine zentrale Plattform punktet, setzt sich der Business Manager in Sachen Paid Social und Kampagnen-Management durch. Es muss sich also vorweg die Frage gestellt werden, was will und benötigt Ihr Unternehmen? Was sind Ihre Schwerpunkte und haben Sie die nötigen Ressourcen dafür?

Beitrag erstellen in der Business Suite

“Die Business Suite ist vor allem für KMUs interessant, die ihre Facebook- und Instagram-Profile zentral verwalten möchten.”

Bianca Maurer

TRAINEE PERFORMANCE MARKETING

Welches Tool verwendet 506?

Wir verwenden, wie eventuell bereits vermuten lässt, den Facebook Business Manager. Zum einen, da wir unseren Fokus auf das Kampagnen-Management und Event-Tracking legen und im Hintergrund mehrere Werbekonten verwalten, zum anderen da uns die Business Suite nicht freigeschalten ist. Diese wird derzeit nämlich nur für kleinere und mittlere Seiten bzw. Werbetreibende zur Verfügung gestellt.

Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass die Business Suite den Business Manager integrieren oder sogar gänzlich ersetzen wird. 

Werbeanzeige erstellen in der Business Suite

Fazit

Durch die Facebook Business Suite wird es KMUs ermöglicht die Social Media Präsenz effizienter und leichter zu verwalten. Vor allem wer Wert auf eine einheitliche Plattform zur Beitragsveröffentlichung und -planung, einfachen Posting Bewerbungen und Community Management legt und sich kein extra Tool anderer Anbieter anschaffen möchte, sollte sich die Business Suite genauer ansehen. Diejenigen die ein wenig “mehr” möchten, größere Kampagnen über Facebook und Instagram schalten, und somit auch höhere Werbespendings haben, oder Website Events tracken wollen, kommen nicht um den Business Manager herum. Es heißt also wie immer: Vorab die Ziele der eigenen Social Media Präsenz definieren, abwägen, was dem Unternehmen wichtig ist und die Tools dementsprechend auswählen.

Was ist eine Customer Journey Map?

Die datenbasierte Customer Journey beschreibt als Begriff im Online Marketing die Reise und die einzelnen Schritte Ihres Kunden, die er unternimmt, bis er sich für den Kauf eines Produktes entscheidet. Und diese Journey wird im Rahmen einer Analyse visualisiert.

Die Analyse erfolgt dabei aus der Perspektive der Kundin/des Kunden. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, ist es einerseits wichtig, die tatsächliche Befriedigung von Bedürfnissen der Kundin/des Kunden bei der Lösung seiner Pain Points vor Augen zu haben. Andererseits wird zudem auch analysiert, wo sich die “richtigen” Kunden online aufhalten und wie sie im Rahmen der optimierten Customer Journey bestmöglich durch relevante, auf die Phasen abgestimmte Touchpoints überhaupt erreicht werden können.

Es werden mehrere Phasen – von der Awareness über Consideration, Evalution und Delight – durchlaufen, wobei der Kunde/die Kundin entlang der Journey entsprechend beeinflusst wird. Mit einer optimierten Journey kann es gelingen, dass aus “Strangers”, denen Ihr Produkt noch nicht bekannt ist und die mit Ihrem Produkt noch nicht in Kontakt gekommen sind, “Promoters” Ihrer Produkte werden.

Wie funktioniert der Digital Customer Journey Prozess?

Strategisch analysiert werden im Vorfeld die potenziellen Kundensegmente, also Ziel- und Bedarfsgruppen, auf die das Angebot abzielt, ehe für die praktische Nutzung innerhalb der geeigneten Touchpoints und Tools sogenannte „Audiences“ gebildet werden.

Besonders spannend ist dabei die Frage, wie Kunden auf ihrem Weg zum Kaufabschluss durch diverse Touchpoints „beeinflusst“ werden.

Die Antworten darauf hängen jeweils vom Einzelfall ab und können daher auch nicht verallgemeinert werden. Dass eine Customer Journey allerdings funktioniert, hängt im Wesentlichen davon ab, ob mit dem Produkt/Dienstleistung auch tatsächlich ein (veritables) Problem gelöst werden kann und dieses auch für die potenzielle Zielgruppe attraktiv genug ist.

“Besonders spannend ist dabei die Frage, wie Kunden auf ihrem Weg zum Kaufabschluss durch diverse Touchpoints ‘beeinflusst’ werden.”

Heidrun Knafl

PROJEKTMANAGERIN

Wofür ist eine datenbasierte Analyse von Online Marketingmaßnahmen gut?

Die Digitale Customer Journey wird “gemappt”: Das bedeutet, dass mittels Visualisierungen entscheidungskritische “Moments of Truth” – sogenannte Momente der Wahrheit – identifiziert werden, in denen sich Kundinnen und Kunden für oder gegen Handlungen entscheiden. Relevant sind bei der Optimierung der Customer Journey aber auch sogenannte Key Performance Indicators (KPIs) – also Leistungskennzahlen im Online Marketing, die im Marketing-Controlling dabei helfen, den Kosten-Nutzen-Faktor von Online Marketing Maßnahmen sukzessive zu optimieren.

Fazit

Durch die bessere Nachvollziehbarkeit der Customer Journey können Marketingstrategien besser auf die verschiedenen Touchpoints bzw. Online Marketing Kanäle (Facebook, Instagram, Google etc.) abgestimmt werden. So kann die Kundin/der Kunde effektiver durch die Kanäle bzw. Touchpoints zur gewünschten Handlung hingeführt werden.

Quellen

Beilharz, F. et al. (2020): Online Marketing Manager. Handbuch für die Praxis.
Brunner, M. (2019): Customer Journey 4.0: Wie Sie die Customer Journey Map erstellen und die Customer Experience verbessern.
Zinkann, R./ Mahadevan, M. (2018): Zukünftige Customer Journeys und deren Implikationen für die Unternehmenspraxis. Zitiert in: Bruhn, M./Kirchgeorg M. (2018): Marketing Weiterdenken Zukunftspfade für eine marktorientierte Unternehmensführung. Springer Verlag. Wiesbaden.

Ein Fotoshooting als “Ausrede” für ein Kennenlernen

Viele Monate hatten wir über Kamera zusammengearbeitet.  Die Herausforderungen des reinen Homeoffice bzw. des rein virtuellen Onboardings sind nicht zu unterschätzen, denn so gut die Arbeit von daheim auch funktionieren mag, nichts kann echten zwischenmenschlichen Kontakt ersetzen. Man kannte sich, ohne sich zu kennen. So war es Mitte Mai, als die Zahlen der Corona-Infektionen endlich nach unten gingen, an der Zeit, das Team endlich live und in Farbe zusammenzuführen. Ein Fotoshooting wurde als gute Gelegenheit dafür genutzt, alle ins Büro kommen zu lassen. Ein neues Teamfoto musste her. After Work Drinks sorgten für die nötige entspannte Atmosphäre, um sich dann endlich auch mal im wirklichen Leben zu beschnuppern. So schön die Zusammenkunft aber auch war, stellten wir als Board uns die Frage: Ist es wirklich nötig, dass wir künftig wieder vier Tage pro Woche aus dem Office arbeiten?

Die Zukunft ist hybrid

Das Board war sich schnell einig: Die Zukunft braucht ein Hybrid-Modell! Schon seit Firmengründung vor knapp 1,5 Jahren hatten wir die Regelung, dass wir 1 Tag pro Woche aus dem Homeoffice arbeiten konnten. Nach den vielen Monaten remote working, in denen sich unsere MitarbeiterInnen extrem engagiert gezeigt hatten, machten wir also eine anonyme Abstimmung unter unseren KollegInnen. Wir wollten wissen: Wie viele Tage wollt Ihr weiterhin von zu Hause aus arbeiten? Wie viele gemeinsame Tage möchtet Ihr im Office verbringen? Das Resultat: 3 zu 2 – and the winner is Homeoffice! Eine weitere anonyme Abstimmung entschied, dass dieses Modell ab Anfang Juni eingeführt wurde.

Bei den Office Tagen waren die MitarbeiterInnen die Entscheidungsträger, auf ihren ausdrücklichen Wunsch wurden bestimmte Wochentage festgelegt, an denen sie mit ihren KollegInnen Face 2 Face zusammenarbeiten. Alle MitarbeiterInnen bekommen außerdem für das Homeoffice eine vollständige zusätzliche Ausstattung wie Laptopständer, Monitore, Internetpauschale, Tastatur und Maus.

Flexibilität is key

Gerade was das Employee Branding anbelangt, ist es unumgänglich, die MitarbeiterInnen in solch wichtige Entscheidungen mit einzubinden. Generell kommen die neuen Zeit-Modelle bei unseren KollegInnen sehr gut an. Natürlich steht es jedem frei auch öfter ins Büro zu kommen, wenn einem daheim mal die Decke auf den Kopf fällt oder man Lust  auf kollegialen Austausch hat.

“Es entspricht einfach nicht mehr dem Zeitgeist – gerade in einer Branche wie unserer, in der man jederzeit von überall aus online arbeiten kann – MitarbeiterInnen wieder in alte Arbeitszeitmodelle zu drängen.”

Katharina Skarabela

Head of Operations & HR bei 506

Dass es trotz all dem zu ungewolltem Homeoffice kommen kann, weil dann doch der eine oder andere eine K1 Person ist, das lässt sich nicht verhindern und ist ebenfalls den Zeiten geschuldet. Glücklicherweise – weil dies bei uns schon der Fall war – wirft uns so etwas nicht aus der Bahn, denn wir alle sind  ja schon geübt in unfreiwilligem working from home. Hier zählen nur rasche, transparente Kommunikation und Ehrlichkeit in der Situation, um das Vertrauen der KollegInnen nicht aufs Spiel zu setzen. 

Fazit

Hybriden Arbeitsmodellen gehört die Zukunft. In vielen Branchen wie unserer spielt es keine Rolle, von wo aus die MitarbeiterInnen arbeiten – und ohne Vertrauen in die KollegInnen und deren Leistungen hat man ohnehin verloren. Unser neues Zeitmodell gibt unserem Team mehr Flexibilität, Work-Life-Balance und Zufriedenheit – und wer wären wir ohne unser großartiges Team?

DOWNLOAD PRESSEMITTEILUNG

Bild: (c) 506 Data & Performance GmbH – Gerhard Kürner, CEO bei 506 Data & Performance GmbH

Bei Rückfragen

Gerhard Kürner
Geschäftsführer
506 Data & Performance GmbH
Mobil: +43 650 4466777
Email: gerhard@506.ai

Trugschluss mit der Churn Rate

Erfolgreich sind Sie mit einem Abomodell, wenn Sie möglichst viele Kunden dazu zu bringen möglichst lange im Abo zu bleiben. Da scheint die Beobachtung der “Churn Rate” als gute Größe diesen Erfolg zu messen. Das ist aber ein Trugschluss.

Denken Sie zum Beispiel an das Szenario, dass Sie einen Service betreiben, der neue Abonnenten mit einer Probephase lockt, die anschließend in ein reguläres Abo übergeht. Abonnenten, die sich noch in der Probephase zu  Beginn ihrer Mitgliedschaft befinden, haben eine deutlich höhere Tendenz das Abo zu kündigen.  Das ist ganz normal. Auch bei anderen Business Modellen sind üblicherweise neue Kunden eher gefährdet verloren zu gehen.

Was passiert jedoch dann mit der Kennzahl der “Churn Rate”, wenn ihr Marketing sehr erfolgreich ist und es Ihnen gelingt viele neue Abonnenten zu gewinnen? Da sich dann viele “junge” Kunden im Kundenstamm befinden, die eine höhere Kündigungswahrscheinlichkeit haben, wird Ihre “Churn Rate” steigen. Wenn Sie diesen Anstieg als Misserfolg deuten, wiederspricht das der Realität der erfolgreichen Geschäftsentwicklung durch erfolgreiches Marketing.

Möchten Sie die “Churn Rate” möglichst gering halten, müssten Sie versuchen einen möglichst hohen Anteil an “alten” Kunden zu haben, da hier die Kündigungswahrscheinlichkeit gering ist. Das bedeutet aber auf der anderen Seite möglichst keine neuen Kunden zu werben. Das kann aber keine Strategie zum Geschäftserfolg sein. Also Vorsicht mit der “Churn Rate” als Kennzahl!

“Die Beobachtung der “Churn Rates” kann bei naiver Betrachtungsweise zu völlig falschen Schlüssen über Ihren Geschäftserfolg führen.”

Andreas Stöckl

HEAD OF CUSTOMER DATA MANAGEMENT

Die Churn Rate ist nicht konstant über die “customer lifetime”

Der Trugschluss in der Interpretation der “Churn Rate” liegt also in der Annahme, dass die Absprung-Wahrscheinlichkeit eines Kunden über die “customer lifetime” konstant ist. Dies entspricht jedoch nicht der Realität!

Wenn Sie den Geschäftserfolg korrekt messen möchten, müssen Sie versuchen die potentielle “customer lifetime” der Kunden und die Anzahl der Kunden zu messen. Dazu sind aber Annahmen und Berechnungen der Wahrscheinlichkeit der “customer lifetime” nötig. 

Fazit

Die mathematischen Details dazu können Sie unter
https://medium.com/swlh/youre-all-calculating-churn-rates-wrong-cbab072cd992 nachlesen. Wenn Ihnen die Beschäftigung mit mathematischen Inhalten jedoch keinen Spaß macht, können Sie sich gerne auch von uns beraten lassen.

Über diesen Blog

Hallo, mein Name ist Christian und du siehst hier das Tutorial Template aus dem Wordpress Template Tutorial auf Lernen²

Kategorien

Archiv